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Was
man über mich schreibt...
Nur
Neunter, aber stellenweise gut gespielt (tai). Mit gemischten Gefühlen kehrte Rollstuhl-Billardspieler Tankred Volkmer von der Pool-Weltmeisterschaft im polnischen Kielce zurück. Er beendete die Titelkämpfe als Neunter einerseits zwar fernab der Medaillenränge, zeigte andererseits aber stellenweise trotzdem gutes Billard. Das lässt ihn hoffen, sein Formtief bald hinter sich zu lassen. Zu Beginn war Henrik Larson einfach zu stark für Volkmer gewesen. Das Billardass aus Althütte verabschiedete sich nach dem 1:7 in die Verlierer-Runde. Gegen Lokalmatador Anatoli Kokozka hatte der Schwabe nur anfänglich Probleme mit dem Positionsspiel, setzte sich am Ende aber mit 7:0 durch. Gegen Danny Luton aus England wollte Volkmer Revanche für seine Niederlage bei der vergangenen WM. Bis zum 4:4 war es ein enges Rennen, dann leistete sich der Deutsche zwei Patzer und hatte das Nachsehen – 4:7. „Dumme Fehler, die mir seit sechs Monaten immer wieder passieren“, ärgerte sich Volkmer, der mit dem PBC Backnang beim Start in die Punkterunde eine weitere Enttäuschung erlebte. Das Quartett lag schon zur Pause 0:4 hinten und kam auch im zweiten Abschnitt lediglich zu einem Zähler durch Mehmet Housein. Am Sonntag ist der Bezirksligist im heimischen Billardsportzentrum bereits zum Punkten verdammt, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Volkmer
setzt sich für die WM kein großes Ziel (tai). Tankred Volkmer reist zum ersten Mal in seiner 20-jährigen Laufbahn ohne Erwartungen zu einem großen Pool- Billard-Turnier. Es handelt sich um die Neunball-WM der Rollstuhlfahrer, die von Donnerstag bis Samstag im polnischen Kielce stattfindet. „Seit der Europameisterschaft befinde ich mich in einem tiefen Loch“, sagt Volkmer. Der Althütter hatte bei der EM im März im Neun- und Zehnball kein Spiel gewonnen und nur im Achtball seine Klasse aufblitzen lassen. Während die Teamwettbewerbe dann recht gut liefen, folgte für den ehrgeizigen Sportler im Einzel Panne auf Panne. Sein Coach Mehmet Housein reduzierte das regelmäßige Training und setzte auf Spieleinheiten: „Tai hat das Billardspielen nicht verlernt. Er muss nur wieder den Kopf für dieses Konzentrationsspiel frei kriegen, Spaß am Billard bekommen.“ Auf den Spaßfaktor setzt Volkmer auch selbst. Er will in Polen „einfach wieder Freunde treffen und eine gute Zeit verbringen“. Ein Manko der Weltmeisterschaft ist, dass zwar die europäische Spitze am Start ist, aber die anderen kontinentalen Verbände keine Teilnehmer nominiert haben. Volkmer ist das egal. Spaß wird er haben – und vielleicht ja doch auch den Erfolg, den dieser ehrgeizige Spieler zumindest im Hinterkopf hat. Volkmer
verpasst eine Medaille nur ganz knapp Rang fünf bei der Neun-Ball-Weltmeisterschaft: Es dauerte etwas, ehe sich bei Tankred Volkmer Zufriedenheit über die Platzierung einstellte. Denn der Rollstuhlfahrer aus Althütte hatte bei den Pool-Billard-Titelkämpfen in Reno (USA) eine Medaille knapp verpasst.
Zum Auftakt traf der für den PBC Backnang spielende Volkmer auf den US-Amerikaner Charles Interante. Der Deutsche war Favorit, hatte aber Mühe. „Mehr Kampf und Krampf“, lautete das Fazit nach dem 9:7, für das der Althütter fast dreieinhalb Stunden benötigte. „Ich bin fertig“, schnaufte Tankred Volkmer nach dem zweiten Tag. Schuld daran war nicht Zweitrundengegner Darrell Rahn (USA). Den bezwang der deutsche Meister problemlos 9:3. Mühe bereitete der dicke Teppichboden am Spielort. „Als wenn man mit dem Rollstuhl durch Sand fährt“, beschrieb Volkmer, der zudem mit einem Grippevirus kämpfte. Der Belgier Kurt Deklerck war der nächste Kontrahent. Einer, gegen den Volkmer selten gut ausgesehen hatte. Diesmal gab’s lange ein Kopf-an-Kopf-Duell. Beim 5:5 unterlief dem Belgier der entscheidende Fehler. Der Deutsche zog auf 9:5 davon. Nun stand noch der Engländer Roy Kimberley zwischen Volkmer und der Medaille. Der Brite ging nicht aus dem Weg. Er leistete sich kaum Fehler. „Mir blieb nur die Rolle des Zuschauers“, erzählte Volkmer. Als er mal an der Reihe war, hieß es schon 1:8. Der Althütter verkürzte auf 5:8. Dann fiel die 7 nicht. Ein gefundenes Fressen für Kimberley. In der Verliererrunde ging’s erneut gegen einen Briten. Anfangs lief’s für den Deutschen gegen Danny Luton auch sehr gut. 3:0 führte ein starker Volkmer. Sollte er die letzte Chance doch noch wahren? Nein. Volkmer verpasste es danach mehrfach, die Führung auszubauen. Am Ende bejubelte Luton jedenfalls ein 9:6. Einfache statt
doppelte Titelverteidigung Aus der doppelten Titelverteidigung wurde zwar nichts, doch Tankred Volkmer war mit seiner Ausbeute bei der deutschen Billard-Meisterschaft trotzdem zufrieden. Der Rollstuhlfahrer aus Althütte kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille im Gepäck nach Hause zurück.
Der Weg zum Sieg war für Volkmer jedoch recht steinig. Er startete mit dem 5:1 gegen den späteren Dritten Peter Rupprecht zwar überzeugend, hatte anschließend aber seine Probleme mit den rutschigen Banden. Zum Beispiel im Duell mit Marc Buchen (Neu-Ulm), in dem sich der Althütter einen 0:3-Rückstand einhandelte. Sein Kampfgeist war aber geweckt und bescherte ihm noch einen 5:4-Erfolg. Die Partie gegen Joachim Schuler (Ulm), endete nach dem zwischenzeitlichen 3:4 mit demselben Resultat. So hatte das Kräftemessen mit Gattinger die Bedeutung eines Finales. Der Bayer erlaubte sich dabei einen Fehler zu viel und der Vertreter des PBC Backnang machte die erste von zwei erhofften Titelverteidigungen perfekt. Das erste Gold sollte Volkmer die nötige Ruhe für den Wettkampf im Acht-Ball geben. Er startete mit einem 4:0 gegen Rupprecht erneut perfekt. Sein Rivale hätte aber durchaus die Möglichkeiten gehabt, ihm ein Remis abzutrotzen. Gegen seinen EM-Partner Schuler offenbarte „Tai“, wie Volkmer genannt wird, aber überraschend große Schwächen. Mit einer 2:1-Führung im Rücken spielte der Ulmer stark auf und hatte mit 4:1 die Nase vorne. Ein Weckruf für den Billardsportler aus Althütte, der sich mit Gattinger anschließend ein Duell auf hohem Niveau lieferte. Der Passauer behielt mit 4:3 die Oberhand, setzte sich dann auch noch gegen Buchen durch und sicherte sich das goldene Edelmetall. Silber sprang für Schuler heraus. Volkmer kämpfte gegen Buchen um Bronze und gewann klar mit 4:0. Es ist für ihn die achte DM-Medaille innerhalb von vier Jahren – sechsmal Gold und zweimal Bronze. Knapp drei Wochen hat der 42-Jährige nun Zeit, sich auf die Bundesmeisterschaft im Zehn-Ball in Sindelfingen (20. und 21. November) vorzubereiten. Seine Qualitäten in dieser noch jungen Disziplin hatte Volkmer schon mit seinem dritten Platz bei der EM bewiesen. Am letzten November-Wochenende tritt das Aushängeschild des PBC Backnang dann im Neun-Ball bei der Weltmeisterschaft in Reno (USA) an. Er wurde in Bad Wildungen von Bundessportwart Thomas Haas offiziell für diese Titelkämpfe in Übersee nominiert. Volkmer
spielt sich auf einen Podestplatz Pool-Billard-Ass Tankred Volkmer aus Althütte kehrte erfolgreich von der Europameisterschaft aus Zagreb (Kroatien) zurück. Im Gepäck hatte der Rollstuhlfahrer eine Bronzemedaille in der neuen Wettkampfdisziplin 10-Ball.
Vor der Finalrunde im 10-Ball musste Volkmer aber im 8-Ball für einen guten Auftakt sorgen. Der gelang gegen den Norweger Bendiksen – das 5:0 war beeindruckend. Mit demselben Ergebnis verlor der Schwabe sein Zweitrundenmatch gegen den Engländer Southern. „Ich hatte keine reelle Chance“, resümierte der Deutsche Meister. Im Doppel-K.-o.-System verblieb aber noch die Chance aufs Erreichen der Finalrunde. Und der Althütter nahm diese wahr, mit Erfolgen über Duris (Slowakei), Kapsimalis (Griechenland, jeweils 5:0) und Rider (Spanien, 5:1). Volkmer hatte dann gegen den Schweden Larsson keine Chance. Nichts war es also mit dem zweiten Edelmetall. Der Schwabe belegte Rang fünf. Auch im 9-Ball gab es für Volkmer keine Medaille. Nach einem Freilos traf er auf seinen Teampartner und Zimmerkollegen Jo Schuler (Ulm). Das 7:2 bedeutete beste Chancen auf die Teilnahme an der Finalrunde. Aber die Kraft ließ beim Deutschen nach. Sowohl beim 4:7 gegen Kimberley, als auch beim 3:7 gegen den Slowenier Brajkovic hatte der Schwabe durchaus Möglichkeiten, ins Viertelfinale vorzudringen. Volkmer musste sich jedoch mit Rang neun begnügen. Ausruhen konnte sich der geschlauchte Rollstuhlfahrer nicht. Nach kräftezehrenden Wettkampftagen traf sich das Nationalteam zum Lehrgang. Weiter geht es für Volkmer nach Ostern mit der Jagd auf den Wanderpokal bei der Saarland-Meisterschaft in Homburg. Dort will er den Amerikaner Hopson besiegen. >>> Zum EM-Special mit vielen Bildern von Markus und Beth <<< Starkes
Saisonfinale Bei den Hessen-Open, einem Turnier für gehandicapte Pool-Billardspieler in Dreieich, verteidigte Tankred Volkmer den Vorjahrestitel im Achtball. Im Neunball musste sich der Sportler aus Althütte mit Rang zwei begnügen. Unterm Strich war es für Volkmer ein starkes Saisonfinale. Zwei Disziplinen an zwei Tagen – den deutschen Pool-Billardspielern mit Behinderungen aller Art wurden viel Konzentration und Kondition abverlangt. Am ersten Turniertag wollte Volkmer seinen Vorjahreserfolg im Achtball wiederholen. Nach Siegen über Nachwuchstalent Manuel Back (4:2) und Alf Hahn (4:0) sowie einem Freilos war das Halbfinale gegen Ralf Rücker erreicht. Die zerfahrene Partie gewann der hessische Rivale 4:2. Für den Billard-Routinier des PBC Backnang bedeutete die Niederlage aber noch nicht das Aus. Er zog mit dem 4:1 gegen Hans-Peter Benzinger (Ludwigsburg) doch noch ins Finale ein. Hier wartete erneut Rücker und der deutsche Meister aus dem Schwäbischen übte Revanche für die Niederlage im ersten Duell. Volkmer gewann deutlich mit 6:0. Ebenso klar zu seinen Gunsten hätte auch das Neunball-Finale gegen Lokalmatador Norman Hopson enden müssen. Spiel um Spiel räumte Volkmer die Kugeln vom grünen Tisch – um dann die spielentscheidende Neun seinem Gegner vor der Tasche liegen zu lassen. Seinem ewigen Konkurrenten und Freund Hopson schenkte er damit sechs Spiele. Der Endstand von 2:7 aus Volkmers Sicht spiegelte in keinster Weise den eigentlichen Spielverlauf wider. Auf dem Weg ins Finale hatte der Rollstuhlfahrer aus Althütte zunächst Werner Feß (5:0), Peter Rupprecht (5:1) und Achim Schmitt (5:2) bezwungen. Im ersten Duell mit Hopson unterlag Volkmer 2:5, doch durch das 5:0 gegen Schmitt kam es im Finale zum erneuten Kräftemessen. Trotz des zweiten Platzes zog Volkmer ein positives Fazit: „Ich habe an beiden Tagen auf hohem Niveau gespielt und bin trotz des verpatzten Finales nicht enttäuscht. Dieses Spiel werde ich nie vergessen – so etwas passiert hoffentlich nur einmal im Leben.“ Bei den Behinderten-Hessenmeisterschaft
8-Ball Ralf Rücker spielte sich ungefährdet durch die Gewinnerrunde in das 8-Ball Finale. Dort wartete er auf den Sieger der Verliererrunde. Wie im vergangenen Jahr erreichte Tankred Volkmer auch in diesem Jahr das Finale und nun galt es für Volkmer den 8-Ball Titel aus 2008 zu verteidigen. Volkmer spielte wie erwartet ein hohes Niveau. Mit einem deutlichen 6:0 konnte Volkmer seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Hessenmeister im 8-Ball wurde Tankred Volkmer (PBC Backnang) vor Ralf Rücker ( Limburg ). Den dritten Platz belegte Hans-Peter Benzinger (Asperg) vor Alf Hahn (Karlsruhe). 9-Ball Wie schon im vergangenen Jahr schaffte Norman Hopson den direkten Einzug ins 9-Ball Finale durch die Gewinnerrunde. Noch 3 Spieler, Recktenwald, Schmidt und Volkmer die auf der Verlierer Seite die Jagd um den Finalplatz machten. Doch zuerst mussten Dirk Recktenwald und Achim Schmidt ran. Recktenwald führte schnell mit 4:1 Spielen. Doch Recktenwald konnte den Sack nicht zu machen und musste sich am Ende mit 5:4 Achim Schmidt geschlagen geben. Schmidt und Volkmer spielten nun um den Einzug ins Finale. Deutlich mit 5:0 bezwang Volkmer den über das Wochenende gut aufspielenden Schmidt. Der Deutschemeister im 9-Ball Tankred Voklmer, der vom Titelverteidiger ebenfalls auf die Verliererseite geschickt wurde, wollte den Spieß nun umdrehen und auch den 9-Ball Titel holen. Doch Volkmer machte Fehler um Fehler die der gebürtige Amerikaner Norman Hopson ausnutzen konnte und Volkmer mit 7:2 bezwingen konnte. Hessenmeister im 9-Ball wurde Norman Hopson (BPC Phoenix Büttelborn) vor Tankred Volkmer (PBC Backnang). Den dritten Platz belegte Achim Schmidt (Fulda) vor Dirk Recktenwald (Fulda).
Große Freude bei Tankred Volkmer. Der Rollstuhlfahrer aus Althütte sicherte sich bei der deutschen Billard-Meisterschaft in Bad Wildungen zwei Titel. Der Sportler vom PBC Backnang setzte sich ohne große Probleme in den Disziplinen Acht- und Neunball durch. (hes). „Anfangs war ich noch nervös“, berichtet Tankred Volkmer. Er fügt aber gleich hinzu: „Dann lief es super.“ Dem 41-Jährigen gelang wie vor zwei Jahren das Kunststück, im Acht- und Neunball Deutscher Meister zu werden. Und der Sportler vom PBC Backnang gewann seine Begegnungen deutlich. Im Achtball behielt er in seinen vier Partien ohne Probleme die Oberhand. Dies mussten Peter Rupprecht aus Bruchsal (1:3), Marc Buchen aus Neu-Ulm (1:3), Joachim Schuler aus Ulm (0:3) und Manfred Gattinger aus Passau (1:3) anerkennen. Volkmers Titelverteidigung in dieser Disziplin war geglückt. „Mit der Bilanz von 12:3 Spielen bin ich sehr zufrieden.“ Auch beim Neunball zeigte Volkmer keine Schwächen. Der Vorjahresdritte beherrschte die Konkurrenz eindeutig. Er wies Rupprecht (4:1), Buchen (4:0), Schuler (4:2) und Gattinger (4:0) in die Schranken. Es gab also keine Zweifel daran, dass der PBC-Spieler die Goldmedaille sicher hatte. „Ich habe sehr gut gespielt“, freut sich Volkmer. Somit stand sein Doppeltriumph fest. „Für mich ist es wichtig, dass ich die Qualifikation für die Europameisterschaft geschafft habe“, strahlt der Billard-Akteur aus Althütte. Diese wird im Frühjahr des nächsten Jahres in Kroatien ausgetragen. Volkmer führt sein starkes Abschneiden bei der deutschen Meisterschaft auf eine gute Vorbereitung zurück. Bei der offenen baden-württembergischen Meisterschaft in Bruchsal kam er auf einen Podestplatz. In der außergewöhnlichen Disziplin Zehnball gab es Rang zwei. Auch beim internationalen Turnier im slowakischen Komárno mischte Volkmer vorne mit. Im sogenannten Mixed-Wettbewerb, bei dem Acht- und Neunball zusammengewertet wurden, landete der PBC-Sportler auf dem vierten Platz. Tankred Volkmer
geht auf Medaillenjagd (pm) – Die meisten
Skiurlauber sind aus Österreich zurück, da weilt Pool-Billardspieler
Tankred Volkmer in dem Alpenland. In St. Johann-Alpendorf steigt
die Europameisterschaft. Und der Sportler aus Althütte gehört
im Acht- und im Neunball der Rollstuhlfahrer zu den Medaillenkandidaten. 39 Sportler aus
Backnang für ihre starken Leistungen mit Gold geehrt
Offene Internationale
Hessenmeisterschaften der Behinderten 2008
Tankred Volkmer
holt sich einen Titel Mit einem weinenden
und lachenden Auge war Pool-Billardspieler Tankred Volkmer in Dreieich-Sprendlingen.
Bei den Hessenmeisterschaften für körperbehinderte Sportler
holte er zwar erstmals den Titel, mit den Gedanken war er im amerikanischen
Spielerparadies Reno, wo die Weltmeisterschaft der Rollstuhlfahrer
stattfand – ohne den qualifizierten Tankred Volkmer. Einen Titel verteidigt,
zwei EM-Tickets gelöst Zufrieden mit seinem Abschneiden bei der deutschen Meisterschaft in Bad Wildungen ist Pool-Billard-Spieler Tankred Volkmer. Der Rollstuhlfahrer aus Althütte, der für den PBC Backnang startet, wiederholte im Achtball seinen Vorjahressieg (wir berichteten). Im Neunball misslang die Titelverteidigung, doch Bronze ist ebenfalls kein Grund für großen Frust.
Tankred Volkmer
und Joachim Schuler gewinnen Gold bei den "Rollis" Deutsche Meisterschaften
2008 - 8-Ball und 9-Ball Rollis Die Sieger der Herzen in
Bad Wildungen: Manfred Gattinger vom PBC Passau
(pm) – Gleich zweimal
musste Volkmer vom PBC Backnang bei der deutschen Billard-Meisterschaft
in Bad Wildungen zur Siegerehrung auf die Bühne. Im Neunball
erreichte der Rollstuhlfahrer aus Althütte die Bronzemedaille. Tankred Volkmer
zielt auf den nächsten Titel Um die deutsche Meisterschaft
geht es für Billardspieler Tankred Volkmer. In Bad Wildungen
startet der Rollstuhlfahrer aus Althütte im Pool-Billard im
Acht- und im Neun-Ball. Dank einer guten
Leistung Bronze gewonnen (pm) - Die erhoffte Medaille erkämpfte sich Tankred Volkmer bei der Pool-Billard-Europameisterschaft in Willingen. In der Disziplin Acht-Ball durfte sich der Rollstuhlfahrer aus Althütte die Bronzemedaille umhängen lassen. Im Neun-Ball verpasste er im Sauerland allerdings knapp das Viertelfinale und damit die Chance auf weiteres Edelmetall. Erst zwei Tage später
hatte sich der ehrgeizige Sportler des PBC Backnang mit Platz drei
angefreundet. Dabei hatte er eine gute EM gespielt. Auch wenn nach
dem 5:2-Auftaktsieg über den Polen Fitzermann schon früh
eine Niederlage folgte. In einem hochklassigen Duell gegen US-Open-Sieger
Karl Read zog Volkmer den Kürzeren und musste sich über
die Hoffnungsrunde den Weg ins Viertelfinale ebnen. Die erste Hürde
war leicht zu nehmen, den sein serbischer Kontrahent Simovic trat
erst gar nicht an. So stand ihm mit Leszek Blumczynski erneut ein
Pole gegenüber. Der Osteuropäer verlor ebenso wie Dimitri
Baert aus Belgien. Volkmer hatte sein Minimalziel, die Qualifikation
für die Finalrunde, erreicht. Dort ging es zunächst gegen
Vize-WeltmeisterDanny Luton. Schnell führte der Deutsche Meister
3:0. Dann fand der Nervenkrieg bei Save-Duellen seinen Höhepunkt.
Aber auch hier überzeugte Volkmer. Erst eine Fehlentscheidung
des Unparteiischen bremste ihn gegen den Engländer und kostete
dreißig Minuten. Statt eines schnellen 5:1 feierte der Althütter
erst nach zweieinhalb Stunden ein 5:3. Zeit, die dem Althütter
fehlte, um neue Kraft zu schöpfen. Volkmer wurde sofort zum
nächsten Tisch gerufen. Dort ging es im Halbfinale erneut gegen
den Engländer Read. Es war eine schnelle Sache. Dem Deutschen
fehlte die Konzentration, um gegen den späteren Europameister
seine Chancen zu nutzen. Volkmer (Billard, PBC Backnang), Lutz Bensinger (Motorsport, MSC Backnang), Thorsten Schneider, Jürgen Stiefele, Sebastian Kotb, Jürgen Winter, Martin Frey, Christian Frey (alle Radball, RSV Waldrems), Daniel Strobel, Katrin Geiger, Michaela Baschin (alle Judo, TSG Backnang), Gesine Sahlfeld (Snowboardcross, Snow Hill), Anke Kullmann (Triathlon, TF Feuerbach; Leichtathletik, TSG Backnang Ski), Britta Fürst (Leichtathletik, Murrtal- Runners), Torbjörn Blomdahl (Billard), Heidelore Ambratis (Leichtathletik, TSG Backnang). Weitere
zahlreiche Berichte im
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