Eintrag
am 20. Juni 2011
Irgendwie habe ich Brandenburg immer noch
nicht verdaut, das ganze Dilemma hängt noch in mir. Obwohl
es in der Mannschaft mit dem Lochen klappt. Beim PBC Backnang
und mit "Tai &
Friends". Gemeinsam
mit Mehmet, Tobi und Hansi sowie unsere Ersatzspieler Peter und
Werner haben wir am 4.Juni zur vierten Auflage des Alpha-Cups in Aschersleben erstmals die Champions League Trophy geholt - Und einen
Wahnsinnsspaß gehabt. Danke an dieser Stelle Sven und Sebastian
mit Frauen für die gelungene Ausrichtung. Auch nächstes
Jahr kommen wir gerne wieder - müssen ja auch - und werden
dann wieder jubeln:
Wir
haben das Ding !!!!!!!!!!
Der Erfolg in Aschersleben
also als Motivationsspritze für die nächsten Aufgaben?
Ich hoffe, steht doch das nächste Großereignis vor der
Tür: Die WPA-Weltmeisterschaften
vom 31. August bis 4. September
im polnischen Kielce. Ich plane keine Medaille oder hab sonst eine
Platzierung im Köpfchen. Ich will einfach nur Spaß haben!
Deshalb mach ich mir auch keinen Kopf - Was kommt, das kommt...
Eintrag
am 17. April 2011
Seit meinem frühen Ausscheiden bei
den diesjährigen Europameisterschaften habe ich mich nicht mehr gemeldet. Der
Grund ist ganz einfach: Ich bin mächtig angefressen! Ich weiß
auch immer noch nicht, was denn nun der Grund für das katastrophale
Abschneiden war. Während ich im 8-Ball das Viertelfinale knapp
verpasst habe, durfte ich mich im 9- und 10-Ball über den letzten
Platz "freuen". Nur schlecht gespielt zu haben, die ´Ausrede´
ist mir zu banal. Einen schlechten Tag gehabt? Nee, wenn dann eine
schlechte Woche... Wer die EM in Brandenburg Revue passieren lassen
möchte, hier Links zu meinem Tagebuch sowie Schnappschüsse von der EPBF und von Markus Hofstätter - Dankeschön für die Erlaubnis
zu Verlinkung! Meine Motivation an den Pooltisch zurückzukehren,
die lässt derzeit auch zu Wünschen übrig. Der Stachel
sitzt einfach zu tief. Zudem hatte ich gehofft wieder bei den offenen
Saarlandmeisterschaften Ende April Spaß auf mehr zu bekommen.
Unser Sportfreund Werner Feß sagte diese aber nun kurzfristig
ab. Somit wird die nächste Herausforderung, neben
den letzten zwei Mannschaftsspieltagen, der 4. Alpha-Cup in Aschersleben sein. "Tai
& Friends" - das
sind meine Teampartner Mehmet, Tobi, Hansi, Holger, Werner und ich
- fordern am 4. Juni wieder verschiedene Auswahlteams und Vereinsmannschaften
aus Sachsen-Anhalt heraus. Wir alle freuen uns auf das Wiedersehen
mit Sven, Sebastian, Jana & Co., und der Titel soll nach zwei
3. Plätzen endlich ins Schwobaländle entführt werden!
Mir wird´s sicherlich bald wieder gut gehen und
bin dann wieder fit für jeden Spaß. Danke für eure
Unterstützung, ich melde mich wieder...
Eintrag
am 23. Januar 2011
Neues Jahr - Neues Glück? Ich hoffe, ihr seid ebenso
gut und gesund ins Neue Jahr wie ich, damit wir wieder neue Aufgaben
guten Mutes angehen können. Im Fokus bei mir stehen
natürlich die Europameisterschaften
2011 im März in Brandenburg
an der Havel. Ein Wiedersehen nicht nur für mich,
als ich vor 4 Jahren an derselben Stelle Bronze im 9-Ball ergatterte.
Auch mein Maskottchen erhielt ja damals durch das EPBF-Schiedsrichtergespann
seine Anerkennung - Und seine persönliche Medaille. Dafür
gilt es ab sofort heftig zu trainieren. Mein Kumpel Mehmet hat sich
wieder ein Trainingsprogramm durchdacht. Ich will nicht viel verraten,
aber habt ihr schon einmal mit Gewicht gespielt? Der Junge hat doch
´nen Knall. Da ich ja aber auch nicht der Normalste der Welt
bin verstehen wir uns ja prächtig. Ich freue mich jedenfalls
auf schweißtreibende Einheiten... Dazu kommt noch
die Neuauflage unseres "Duells". Woche für Woche
geht es nun in den drei Wettkampfdisziplinen 8-, 9- und 10-Ball
um das Rennen schnellstmöglich je 99 Spiele zu gewinnen. Kampfansage
an Mehmet: "Zieh Dich warm an!"... ;-) Der 5.Platz
bei der WM im Dezember ist auch abghakt, ändern kann ich eh
nichts mehr. Aber ich denke, ich habe das ein und andere dazugelernt.
Der Spielbetrieb im Kombimannschaft geht weiter und endlich auch
bald wieder Regionalliga-Fußball. Eine schöne
Ehre wurde mir durch die Backnanger Kreiszeitung erteilt. Die haben
mich zum "Sportler des Jahres" nominiert. Allein diese
Nominierung freut mich, auch wenn ich bei der Sportlerparty der
Stadt Backnang am 18. Februar nicht die begehrte Trophäe erhalten
sollte. Packen wir´s an! Vor der EM werde ich mich,
vermutlich mit Muskelkater, nochmals melden.
Eintrag
am 17. Dezember 2010
Schwuppdiwupp, schon wieder ist ein Jahr vorbei, Weihnachten
und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Zudem reichlich Schnee,
warum bin ich nur so schnell aus Nevada und Kalifornien zurückgekommen?
Der Trip zur WM in
Reno (USA) sowie der anschließende Urlaub war schön.
Schön wie letztenendes auch das gesamte Jahr 2010. Und unter
dem Strich auch erfolgreich. Im Frühjahr gab es die Bronzemedaille
sowie einen 5. und 9. Platz bei den Europameisterschaften in Zagreb
(Kroatien). Während ich bei der WM die Medaillenränge
knapp verpasste und die Welttitelkämpfe auf Platz 5 abschloss
gab es zweimal Edelmetall bei den nationalaen Meisterschaften im
Oktober in Bad Wildungen. Den Titel im 9-Ball verteidigt, wegen
eines einzigen Spiels im 8-Ball noch Bronze erobert. Zudem kamen
weitere schöne Turniere mit vielen Erinnerungen, z.B. beim
"Danube-Cup" in Komarno (Slowakei), dem Vergeichskampf
zwischen meinem Team "Tai & Friends" bei meinen Billardfreunden
in Aschersleben/Sachsen-Anhalt oder den offenen saarländischen
Meisterschaften bei Werner Feß BC Kirkel. Mit meinem Team
vom PBC Backnang hatten wir den Aufstieg in die Landesliga erst
in der Relegation vermasselt, was aber auch nicht so wild ist, weil
wir jetzt unserem Billard-Nachwuchs besser in den Spielbetrieb integrieren
können.
Mit "wir" meine ich dabei meinen Kumpel und Trainer Mehmet. Er bringt nicht nur die viele Zeit auf gemeinsam mit
mir unsere 10- bis 13-Jährigen zu trainieren, er trimmt mich
auch immer wieder für meine Großveranstaltungen.
Vielen Dank dafür,
lieber Mehmet!
An dieser Stelle möchte
ich mich eigentlich bei so vielen Menschen bedanken, die mich privat
und sportlich unterstützen. Stellvertretend für euch ALLE
möchte ich mich dabei namentlich bei Dieter und Reiner Eblen von der Eblen GmbH in Backnang bedanken.
Euch ALLEN wünsche
ich von Herzen ein schönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten
sowie einen Superstart ins neue Jahr. Lasst am 31.12. um 24 Uhr
die Korken knallen - Und lasst uns gemeinsam anstossen auf ein gesundes
und hoffentlich ähnlich erfolgreiches 2011. Wie sagt unser
Kapitän der SG Sonnenhof Großaspach immer? "Bleibt
sexy!"
Nachlese: Tai´s
WM-UPDATES
1. Gewinnerrunde gegen
Charles Interante (USA) --- 9:7 2.
Gewinnerrunde gegen Darrell Rahn (USA) --- 9:3 3.
Gewinnerrunde gegen Kurt Deklerck (Belgien) --- 9:5 4.
Gewinnerrunde gegen Roy Kimberley (GB) --- 5:9 6.
Verliererrunde gegen Danny Luton (GB) --- 6:9
Mein
"WM-Tagebuch"
Mo.,
29.11.:
So, bin im Peppermill Hotel
& Casino in Reno angekommen. Der 29-stündige
Trip von der Haustür bis zum Airport San Francisco
und unserem ersten Motel in Gilroy schlauchte allerdings
nicht sehr. Mehr machte mich der Virus zu schaffen,
den ich mir am Mittwoch daheim einfing... Dennoch ging´s
erst einmal zum Shoppen ehe uns der Mietwagen über
Sacramento und die schneebedeckten Berge der Sierra
gestern nach Reno, NV, brachte. Glück gehabt, ein
Tag zuvor, während es in Gilroy ohne Ende regnete,
war in der Sierra tiefster Winter und ohne Schneeketten
lief gar nichts. Ohne Probleme erreichten wir aber das
Domizil, das Atlantis Hotel & Casino. Schickes Zimmer,
bin happy jetzt hier zu sein. Mittlerweile verfolge
ich die Spiele der Junioren-WM [zur
HP hier]
[Livestream]. Manuel Ederer hat zum Auftakt
gleich einmal abgeloost, im Moment sind Simone Künzl
und Jasmin Michel an den, so habe ich mir sagen lassen,
nicht sehr spielenswerten Tischen. Haut rein Mädels!
Wie es bei mir und Teamkollegen Jo Schuler weitergeht,
weiß ich auch noch nicht genau. Einen echten Ansprechpartner
der Rolli-WM zu finden ist genauso schwer wie den Jackpot
der Slotmaschinen zu knacken... Also schauen wir
erst einmal weiter und drücken unseren Jungs und
Mädels die Daumen. Weitere Updates folgen dann
unten Stück für Stück, schaut öfters
vorbei und meldet euch mit euren Kommentaren in meinem
Gästebuch... Aus Reno, euer "Cowboy" Tai
:-)
Mo.,
29.11.:
Nun gut, meine Trainingssession habe ich bereits abgeschlossen.
Während andere Teilnehmer noch sich an den 9 Kugeln
versuchen tut mir ganz einfach der Handballen und der
Ellenbogen weh. Der dicke Teppich ist ein Killer! Und
das Material... Hm, besser ist ich sage nichts dazu.
Meine Gegner spielen schließlich auf demselben
Müll. Aber einige nette Wiedersehen gab es, mitunder
Taka aus Japan - Und in seiner Begleitung Chika, die
ich 2004 auf den Japan Open kennenlernen durfte. Heute
Abend wollen wir noch gemütlich was trinken gehen,
zu spät wird es für mich aber nicht. Zwar
starte ich erst Morgen um 15 Uhr (24 Uhr Deutschland),
um 11:30 Uhr muss ich aber schon hier in der Location
zum Players-Meeting sein. Die Wartezeit dazwischen nervt
etwas, aber okay. Gute Nacht - Oder besser: Guten Morgen,
euer Tai. :-)
Di.,
30.11., 1 pm:
Schade, für Jasmin Michel ist die Junioren-WM leider
schon Geschichte. Simone Künzl beginnt jetzt ihre
Partie auf der Verliererseite. Dort ist Manuel Ederer
im Moment auf dem Weg zum ersten Sieg. Die ersten Würfel
sind auch bei "meiner" Weltmeisterschaft gefallen,
sprich die Auslosung wurde vollzogen. In der 1.Hauptrunde
treffe ich auf den US-Amerikaner Charles Interante.
Von der Papierform her eine durchaus lösbare Aufgabe.
Wir spielen aber nicht auf Papier, was vielleicht besser
wäre, sondern auf wirklich dubiosem Material. Nun
gut, um 15 Uhr Ortszeit (24 Uhr Deutschland) ist Anstoss
zu hoffentlich erfolgreichen Weltitelkämpfen im
9-Ball. Auch den dicken Teppich habe ich ja schon angesprochen,
da das Ausspielziel auf 9 Gewinnspiele ausgeschrieben
ist, wird die ganze Geschichte auch eine ernsthafte
Frage der Kondition. Hört sich vielleicht komisch
an, wer aber schon mal im Rolli über Sand gefahren
ist, kann sich die Situation ungefähr ausmalen.
Hinzu kommt noch, das sich mein Grippevirus gestern
Nacht wieder zurückgemeldet hat. Mit reichlich
Medizin im Blut bin ich nicht topfit. Das sollen später
aber alles keine Ausreden sein... Tja, und da ist auch
noch Teammate Jo Schuler. Er darf in der 1.Runde ebenfalls,
auch wenn der Name anderes vermuten lässt, gegen
einen Ami ran: Johnny Holland ist sein Gegner. Ich wünsche
euch noch einen schönen Abend und ihr denkt hoffentlich
an mich... Howdy, euer Cowboy ;-)
Di.,
30.11., 7 pm:
Aua aua aua, was war das nur ein Spiel gegen Charles
Interante (USA). Mehr Kampf und Krampf weil spielerisch
nicht viel zusammenlief und zu den entscheidenden Momenten
mir Kombis und ein 9-Ball-Break eingeschenkt wurde.
Dazu zwei 9er verschossen, Weiße bei Positionsspiel
9 abgegangen etc. Ich muss einfach nur zufrieden sein,
dass ich dieses Ding nach 3 Stunden und 20 Minuten noch
mit 9:7 gewonnen habe. Punkt und Aus. Jo´s Spiel
verlief schnelle, sein Gegner war nach eigener Aussage
aber auch nicht wirklich ein Gegner. Egal, 9:2 gewonnen,
bei mir wär´s wohl ein 9:7 geworden. Jo ist
wieder am Tisch gegen Charles Sexton (USA) während
ich eine Verschnaufpause von 2 Stunden habe und mich
vielleicht einmal auf das Wesentliche, dem Billardspielen,
konzentrieren kann. Also, um 6 Uhr deutsche Zeit geht
es für mich um den Einzug unter die Top Ten der
Welt, der Kontrahent ist wieder ein Ami namens Darrell
Rahn. Hoffentlich geschieht kein zweites Wunder von
Bern... ;-) Cya later, Tai :-/
Mi.,
1.12., 2:30 am:
Ich bin fertig! Kräftemäßig
zumindest, nicht mit der WM. Ich habe ja schon das ein
und andere Turnierchen gespielt, aber das hier ist eine
andere Messlatte - Der liebe dicke Teppichboden ist
gemeint. Nach meinem längsten Spiel in meiner Karriere
hatte ich zum Glück 2 Stunden Luft um mich etwas
zu erholen. Im Foyer bin ich dann auch fast eingeschlafen.
Eher ausgeschlafen verlief dann die Partie gegen den
Ami Darrell Rahn. Zwar habe ich gleich zu Beginn meine
obligatorische 9 versemmelt, danach lief es aber (endlich)
wieder rund auf dem Tisch. Spiel für Spiel zog
ich davon und beim Zwischenstand vom 8:1 gönnte
ich dem Gegner noch 2 Partien ehe der Sack zu war und
ich schon heute das gesteckte Minimalziel "Top
Ten" erreicht habe. Bis kurz vor 11 Uhr, also fast
2 Stunden, stand ich am Tisch. Danach brauchte ich erst
einmal 1, 2, 15 Bierchen ehe ich jetzt zu früher
Morgenstunde endlich meine Beine hochlegen kann - Mit
inem zufriedenen Grinsen im Gesicht. Jetzt gemütlich
schlafen, damit ich Morgen um 13 Uhr hellwach bin, dann
muss ich nämlich meine Queue gegen Kurt Deklerck
aus Belgien schwingen. Und in den letzten direkten Vergleichen
sah ich immer ganz schlecht aus. Das versuche ich ab
Morgen (Mittwoch, 22 Uhr deutsche Zeit) doch mal zu
drhen. Schließlich kommen doch auch die Medaillenränge
immer näher. Mal schauen, ob ich in meinen Träumen
ein Deja Vu habe... Fett im Rennen ist auch weiterhin
Jo, der ebenfalls mit 9:3 siegte und zeitgleich mit
mir gegen Titelverteidiger Jouni Thati antritt. Bei
den Junioren ist nach Jasmin Michels frühem Aus
auch für Simone Künzl das Ende gekommen. Einzig
Manuel Ederer ist dort noch im Rennen. Daumen drücken!
Ich sag jetzt nur "Nightie", euer Tai :-)
Mi.,
1.12., 4:15 pm:
"YEEEEES!!!!" - Die Freude eben war riesengroß.
Ist sie immer noch, aber ich muss wieder runterkommen,
weil in 45 Minuten das Medaillenspiel gegen den Engländer
Roy Kimberley ansteht. Eine Medaille, das wär´s
doch... :-) Aber wie kam es dazu? Mit Kurt Deklerck
lieferte ich mir ein Kopf-an-Kopf-Rennen, kein Spieler
konnte sich absetzen. Bis Kurt doch die entscheidenden
Fehler begann und ich vom 5:5-Zwischenstand bis zum
9:5-Erfolg die sich gebotenen Chancen nutzte. Am Nebentisch
schnupperte Jo zu Beginn an einer Sensation. Doch der
Titelverteidiger Jouni Tathi kämpfte sich zurück
ins Spiel und bezwang Schuler mit 9:6. Er wartet im
Moment noch auf die Partie auf der Verliererseite. Für
die deutschen Junioren ist die WM beendet. Manuel Ederer,
der letzte Deutsche im Rennen, muss sich nach der 6:9-Niederlage
gegen Ruslan Chinakov mit dem unglücklichen 4.
Platz zufrieden geben. Und ich hoffe, ich kann euch
in circa 3 Stunden wieder ein "YEEEEES!!!!"
vermelden.................. DAUMEN DRÜCKEN JUNGS
UND MÄDELS! Euer Tai zählt auf euch! :-)
Mi.,
1.12., 8 pm:
Ah, jetzt habe ich das Spiel
verstanden!. Einfach keine Kugel verschiessen und schon
gewinnt man. So hat´s mit mir Roy Kimberley gerade
gemacht. 2 oder 3 Bälle hatte er vefehlt, mir blieb
nur die Rolle des Zuschauers. Naja, und als ich den
Sinn des Spiels verstanden habe stand es auch schon
1:8. Aber: Aufgegeben habe ich nicht, lochte dann ebenfalls
sehr gut - Bs zur 7 beim Stand von 5:8. Ein Stecher
und das blöde Ding klapperte. Ein gefundenes Fressen
fü Roy, der mich auf die Verliererseite schickte.
Traurig brauch ich nicht sein, ich bin zur falschen
Zeit an den falschen Gegner geraten. Morgenfrüh
darf ich dann um 10 Uhr wieder ran, noch bin ich im
Rennen. Gegner könnte Jo werden. Der spielt gerade
die letzte Partie gegen den Engländer Craig Welsh.
Gewinnt er, trifft er auf dessen Landsmann Danny Luton
(8 Uhr). Gewinnt er, steht ein rein deutsches Duell
an. Alles Spekulation, ich dück im aber die Daumen.
Ihr hoffentlich auch wie mir. Danke dafür, bin
stolz auf euch! Und ich zähl auf jeden einzelnen
Daumen Morgen (Donnerstag um 19 Uhr deutshe Zeit)!!!
So, ab in die Bar...... ;-) Es grüßt euer
Tai :-)
Do.,
2.12., 1:30 pm:
Ach nö, ich fühl mich im Moment aber mal so
richtig schlecht. Da spiel ich wirklich schickes Pool,
führe auch schnell mit 3:0, und verpasse es dann
eins ums andere Mal diese Führung auszubauen. Vorweihnachtliche
Zeit für meinen Kontrahenten aus England, Danny
Luton. 5-6 Spiele, die ich einfach so weggeschmissen
habe. Für eine Analyse dieser Fehler ist es (für
mich) noch zu früh. Der Stachel sitzt tief, eine
solch unnötige 6:9-Niederlage bei einer WM, so
nah an einer Medaille. Okay, hätte mir jemand vor
meinem USA-Trip gesagt ich würde die Welttitelkämpfe
als Fünfter beenden, ich hätte vermutlich
dankbar angenommen. Daher denke ich wird die Freude
über ein insgesamt gutes Abschneiden noch kommen
- Vermutlich aber später als früher... Ein
rein deutsches Duell war durchaus drin, denn Teamkollege
Jo führte gegen Luton bereits mit 5:2, musste ich
aber dann auch mit 5:9 geschlagen geben. Rang 7 für
Jo, Platz 5 für mich. Ich denke, wir haben uns
hier im Peppermill Hotel & Casino in Reno, Nevada,
teuer verkauft. Auf diesem Weg darf ich mich
aber auch bei euch allen bedanken, die mich von der
Ferne mit SMS, eMails und Gästebucheinträgen und hier vor Ort unterstützt
haben. Ich hoffe, ich habe euch nicht enttäuscht.
Ich melde mich an dieser Stelle auf jeden Fall noch,
ich will ja auch mitteilen wer das Ding überhaupt
gewinnt. Hier noch ein paar schicke Bilder
von Kathy Dolezal, der Ehefrau von NWPA-Präsident
Jeff. - Thanks
Kathy...!



Endstand
2010 WPA-Weltmeisterschaft Wheelchair 9-Ball 29.11.
- 2.12.2010, Peppermill Hotel & Casino Reno, NV
(USA)
Gold
Jouni
Tahti (FIN) Silber Aaron
Aragon (USA) Bronze Roy Kimberley
(GB)
4. Danny Luton (GB) 5. Tai Volkmer (D) und Matt Duffy (GB)
7. Jo Schuler
(D) und
Kurt Deklerck (B) 9. Fred Dinsmore (IRE), Craig
Welsh (GB), Tony Southern (GB) und Jeff Dolezal
(USA) 13. Charlie Hans (USA), Hidred Makabali
(USA), Brad Rautio (USA) und Bob Calderon (USA)
17. Johnny Holland (USA), Darrell Rahn (USA), Chris
Parney (USA), Takahiro Terada (JP), Charles Interante
(USA), Charles Sexton (USA) und Jeff Winters (USA)
Das
Flowchart zur WM 2010 in Reno, Nevada
 zum Vergrößern
anklicken!
 "HOLIDAY-GREETINGS"
aus Reno, Nevada (29. November 2010)
|
Eintrag
am 19. Oktober 2010
Die
Saison hat begonnen, die Kunststoff-Kugeln jagen wieder über
das Kammgarn. Im Mannschafts-Ligaspielbetrieb hatte ich ebenso meine
Höhen und Tiefen zu bewältigen wie beim "Danube-Cup 2010" im slowakischen Komarno, wo ich das Finale (mal
wieder) verpasst habe und mich mit dem 3. Rang zufrieden geben musste.
Dankeschön an dieser Stelle auch an Organisator Ladislav Sramek
und seinen Freunden für den angenehmen Aufenthalt nahe der
ungarischen Grenze. Im Fokus stehen jetzt aber natürlich
meine Einzel-Einsätze bei den Deutschen Meisterschaften
im 8- und 9-Ball (22. bis 31. Oktober im hessischen Bad
Wildungen) und bei den
WPA-Weltmeisterschaften
im 9-Ball (30. November bis 2. Dezember im US-Spielerparadies
Reno, Nevada). Zwei Veranstaltungen,
bei denen die Ausgangsposition für mich unterschiedlicher kaum
sein könnten. Bei der DM gehe ich, nach 5 von 6 Titelgewinnen
in den letzten 3 Jahren, natürlich auch diesesmal wieder als
Favorit ins Rennen und meine Kontrahenten wollen mir ein Bein stellen.
Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Deutschlands-Elitespielern
und vielen (Billard-)Freunden im Maritim. Darauf freue ich mich
auch zum Event in den USA, nur trete ich dort nicht als Gejagter
an, sondern als Jäger. Okay, bei den Welttitelkämpfen
habe ich auch schon Silber und 2x Bronze abgegriffen, aber als Realist
strebe ich zunächst einmal das Erreichen des Viertelfinales
an. Und was dann passiert, passiert eben. An guten Tagen kann ich
gegen jeden gewinnen, an schlechten Tagen gegen jeden verlieren.
Allerdings denke ich natürlich nur an meine gute Seite...
Der "Danube-Cup" war mein Vorbereitungsturnier für
die DM, mit meinem Coach Mehmet Housein bin ich noch einige Dinge
durchgegangen, die meiner Ansicht nach nicht so schick waren. Für
die WM ist die Bundesmeisterschaft
im 10-Ball (20./21. November
in Sindelfingen) der letzte Test. So, das war´s in
aller Kürze und ich hoffe auf eure Unterstützung in Bad
Wildungen oder daumendrückend von daheim aus.
Ich wünsche euch allen allzeit "Gut Stoß",
wir hören/sehen/lesen (zum Beispiel in meinem Gästebuch)
uns! In diesem Sinne: Let´s Rack´n´Roll...
Eintrag
am 29. Juni 2010
Langweilig wurde es
seit den Europameisterschaften 2010 im März nie bei mir. Neben der täglichen Arbeit
soll meine ehrenamtliche Tätigkeit beim Fußball-Regionalligisten
SG Sonnenhof Großaspach als Webmaster und Stadionsprecher natürlich nicht
zu kurz kommen. Und
billardmäßig hatte sich auch so einiges in den letzten
3 Monaten getan. Da waren zunächst die diesjährigen SBU-Saarland-Meisterschaften beim BC
Kirkel-Limbach, wo ich
nach einem dramatischen Halbfinale Raslf Rücker den Vorrang
lassen musste. Im 8-Ball also ein dritter Platz, im 9-Ball-Duell
am Samstag konnte ich dann leider nicht antreten, weil ich mit meinem
Kombiteam vom PBC Backnang um die Meisterschaft kämpfte. Hier feierten wir
die Vizemeisterschaft. Weil aber 2 Stammspieler kommende Saison
zum Snooker wechseln bzw. beruflich verhindert sind, werden wir
wohl auf den Aufstieg verzichten müssen. Mit unseren 13jährigen
Nachwuchstalenten im Verein wollen wir einen Neustart beginnen.
Wie immer war schließlich das Duell "Tai & Friends" vs. Sachsen-Anhalt. Der PBC Break-On Aschersleben veranstaltete zum 3. Mal das Duell meiner
persönlichen Auswahl gegen starke Teams. Wie immer hießen
die Sieger "Landesauswahl Sachsen-Anhalt". Und wie immer
platzierte ich mich mit Werner Feß (Kirkel-Limbach), Tobias
Auer (Backnang) und Marcus Grundmann (Aschersleben) den 3. Platz.
Und - wie immer - hatte uns Sven, Basti und die ganze Truppe wieder
viel Spaß bereitet. Wir sehen uns spätestens im nächsten
Jahr - Wie immer... Bevor ich aber jetzt aber ein paar
Tage Pause benötige und die Fußball-WM verfolge, möchte
ich mich bei meinen Billardfreunden im Saarland und in Sachsen-Anhalt
herzlichst für die Gastfreundschaft bedanken. Billard macht einfach Spaß...!!! Und dann geht das Training mit
meinem Coach Mehmet allmählich los. Im September beginnt nicht
nur die neue Saison, mit meinem Einsatzwagen "Deutsche Billard
Rettung" führt der Weg ins slowakische Komarno, wo Ladislav
den "3. Danube-Cup"
am 25. und 26. September
ausrichtet. Ihr wisst was jetzt kommt? Richtig, "wie immer"
wird´s wieder ein schönes Turnier mit lustigen Stunden.
Und Ende Oktober gilt es meine Titel bei den Deutschen Meisterschaften zu verteidigen. Ich wünsche euch
allen einen super Sommer und schöne Urlaubstage, Klose &
Co. den WM-Titel und allzeit "Gut Stoß".
Haut rein: Let´s Rack´n´Roll...
Volkmer spielt sich auf einen Podestplatz Nach der Enttäuschung bei der
WM sichert sich das Pool-Billard-Ass aus Althütte
bei der EM die Bronzemedaille Ein Bericht der Backnanger
Kreiszeitung am Samstag, 3. April 2010
Pool-Billard-Ass
Tankred Volkmer aus Althütte kehrte erfolgreich
von der Europameisterschaft aus Zagreb (Kroatien) zurück.
Im Gepäck hatte der Rollstuhlfahrer eine Bronzemedaille
in der neuen Wettkampfdisziplin 10-Ball.
Nach dem 17. Platz bei der
Weltmeisterschaft im US-Bundesstaat Indiana gab es für
Tankred Volkmer nur eine Devise. „Ich habe aber nicht
mehr trainiert, nur noch gespielt und gespielt“, sagte
Volkmer. Eine Herangehensweise, die sich in Zagreb auszahlen
sollte. Im neunköpfigen Nationalmannschaftsaufgebot
ging er bei den Rollstuhlfahrern auf Medaillenhatz.
Zwar begann die Auftaktpartie im 10-Ball gegen den Lokalmatador
Karamatic etwas holprig. Trotz Nervosität behielt
Volkmer mit 5:3 die Oberhand. Es folgte das Duell gegen
Welt- und Europameister Thati (Finnland). „Ein Spiel,
auf das ich total heiß war.“ Wie heiß, das
demonstrierte der Außenseiter eindrucksvoll. Spiel
für Spiel nutzte Volkmer jede Chance und hätte
beim 5:1 alles klar machen können. Am Ende war
es ein 5:4. „Ich wollte es spannend machen“, witzelte
Volkmer nach dem Viertelfinale-Einzug. Dort behauptete
er sich mit dem 5:3 gegen den Engländer Read. Die
erhoffte Medaille war somit sicher. Dass es nur zu Bronze
gereicht hatte, lag an Kimberley (England), dem der
Einzug ins Finale gelang.
Vor der
Finalrunde im 10-Ball musste Volkmer aber im 8-Ball
für einen guten Auftakt sorgen. Der gelang gegen
den Norweger Bendiksen – das 5:0 war beeindruckend.
Mit demselben Ergebnis verlor der Schwabe sein Zweitrundenmatch
gegen den Engländer Southern. „Ich hatte keine
reelle Chance“, resümierte der Deutsche Meister.
Im Doppel-K.-o.-System verblieb aber noch die Chance
aufs Erreichen der Finalrunde. Und der Althütter
nahm diese wahr, mit Erfolgen über Duris (Slowakei),
Kapsimalis (Griechenland, jeweils 5:0) und Rider (Spanien,
5:1). Volkmer hatte dann gegen den Schweden Larsson
keine Chance. Nichts war es also mit dem zweiten Edelmetall.
Der Schwabe belegte Rang fünf.
Auch im
9-Ball gab es für Volkmer keine Medaille. Nach
einem Freilos traf er auf seinen Teampartner und Zimmerkollegen
Jo Schuler (Ulm). Das 7:2 bedeutete beste Chancen auf
die Teilnahme an der Finalrunde. Aber die Kraft ließ
beim Deutschen nach. Sowohl beim 4:7 gegen Kimberley,
als auch beim 3:7 gegen den Slowenier Brajkovic hatte
der Schwabe durchaus Möglichkeiten, ins Viertelfinale
vorzudringen. Volkmer musste sich jedoch mit Rang neun
begnügen.
Ausruhen
konnte sich der geschlauchte Rollstuhlfahrer nicht.
Nach kräftezehrenden Wettkampftagen traf sich das
Nationalteam zum Lehrgang. Weiter geht es für Volkmer
nach Ostern mit der Jagd auf den Wanderpokal bei der
Saarland-Meisterschaft in Homburg. Dort will er den
Amerikaner Hopson besiegen.
>>>
Zum EM-Special mit vielen Bildern von Markus, Beth und
Sagi <<<
|
Eintrag
am 8. März 2010
Die WM in den USA ist abgehakt, auch wenn
das Verdauen über das magere Abschneiden etwas länger
dauerte. Dafür gilt die Konzentration nun nur noch der bevorstehenden
EPBF-Europameisterschaften
vom 17. bis 28. März
im Hotel Westin Zagreb. Das TEAM
GERMANY reist um Bundestrainer
Andreas Huber mit folgenden Spielern nach Kroatien:
Auf der offiziellen
Homepage www.epconline.eu ist das europäische Mega-Event ja
wieder live zu verfolgen. Hier ein paar Direktlinks zu meinen Meisterschaften
im 8-Ball, 9-Ball und erstmals auch im 10-Ball:
10-Ball Wheelchair
vom 20. bis 22. März
8-Ball Wheelchair
vom 22. bis 25. März
9-Ball Wheelchair
vom 24. bis 27. März
Aber die wichtigste
Seite ist wohl der LIVETICKER, wo topaktuell die (Zwischen-)Ergebnisse
aller laufenden Partien abgerufen werden können!!! Wer ein
paar Euro investiert, der kann auch zahlreiche Spiele der Damen,
Herren und uns Rollis live per Videostream anschauen. Außerdem
werden täglich wieder Schnappschüsse online gestellt und
und und... Ein Besuch bei www.epconline.eu ist also für jeden Billardfreund
Pflicht.
Nach den Osterfeiertagen
führt mich der Weg dann auch wieder ins schöne Saarland.
Unser Sportfreund Werner Feß lädt wieder zu den "Offenen Saarlandmeisterschaften" am 10. und 11. April in Bexbach
ein. Und zu Pfingsten ruft der "Alphacup"
beim PBC Aschersleben. Aber das ist alles erst einmal Zukunftsmusik,
mich interessiert jetzt erst einmal nur die EM 2010!
Daher auch genug der
Worte. Vergesst das Daumendrücken für das gesamte deutsche
Team nicht!
Eintrag
am 19. Januar 2010
WM
AKTUELL
Finaltag
FINNLANDS
TÄHTI HOLT SICH DEN TITEL ! Acht Spielern erging es am
ersten Tag wesentlich besser als mir, sie erreichten
am Sonntag das Viertelfinale, die am Montagmorgen stiegen.
Auf der Strecke blieb leider auch Teampartner Jo, der
gegen meinen ersten Kontrahenten Tony Southern 8:9 unterlag
und um Haaresbreite den Einzug in die Finalrunde verpasste.
Eine schöne Ehre wurde ihm zu Teil, als er "Sportsmen
of the Championships" von den Turnierveranstalter
gewählt wurde. Somit kam es zu folgenden Viertelfinalbegegnungen
(in Rot die Gewinner): Nick
West - Henrik
Larson Jouni Tähti - John Reynolds Kurt Deklerck - Tony Southern Charlie Hans - Matt Duffy Im ersten
Halbfinale siegte Larson über Deklerck und zog
als erster Spieler ins WM-Finale ein. Ihm folgte Tähti,
ein rein skandinavisches Finale in "The Middle
of Nowhere" Indianas. Das spannend verlaufende
Endspiel rettete Finnlands Jouni Thäti mit 11:8
über die Runden, sein zweiter WPA-Titel nach 2003.
Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Platzierten!!!
Englischsprachige Kurzberichte gibt es unter www.azbilliards.com. 2. Spiel gegen
Bill Frisby (USA) 7:9 DAS WAR´S!!! Eigentlich
bin ich zur WM in die Staaten gereist um Freude beim
Billardspielen zu haben. Ohne Erfolgsdruck aber mit
der gewissen Anspannung ging ich in den Wettbewerb um
nach 6 Stunden "Freude" am Billard frustiet
das Queue zusammenzuschrauben. Sch..., irgendwie fühle
ich mich im falschen Film, denn gegen den US-Amerikaner
Bill Frisby lief eigentlich alles nach Wunsch. Eine
verschossene 9 und eine 8, die aus der Tasche heraussprang
und schlagartig änderte sich das Bild nach der
5:3-Führung - Und Frust baute sich auf. Selbst
gerade Bälle ließ ich aus und ehe ich wußte
was los ist, stand es 5:8 gegen mich. Ein Time Out sollte
die nötige Konzentration zurückbringen, aber
auch bis zum Anschluss von 7:8 war nichts Sehenswertes
dabei. Aber ich gab nicht auf! Krönung der Reise
war schließlich mein letzter Stoß, bei dem
ich - trotz Winkel - es schaffte die 8 und die Weiße
in diesselbe Tasche zu lochen. Eigentlich ein geiler
Trickstoß, nur zum falschen Zeitpunkt: Das angestrebte
Ziel, das Viertelfinale, habe ich "knapp"
mit dem 17. Rang verpasst. Es wird schwer fallen diese
6 Stunden WM-Teilnahme zu verdauen, denn momentan finde
ich irgendwie keinen Grund stocksauer auf mich zu sein.
Es lief irgendwie alles gegen mich... Tja, vielleicht
hilft jetzt ein amerikanisches (Wasser-)Bier. Der nächste
traurige Höhepunkt bei meinem Aufenthalt in Indiana.
Na denn Prost und Dankeschön allen, die mich
aus der Ferne unterstützt hatten. Tut mir leid,
dass das Aus schon so früh kam... Ich versuche,
wenn ich eine Internetverbindung bekomme, euch auf dem
Laufenden zu halten. 1. Spiel gegen Tony Southern
(ENG) 6:9
WAS WAR DAS??? Gegen einen sehr diszipliniert spielenenden
Tony Southern aus England gab es gleich das böse
Erwachen. 6:9 endete meine erste Partie und es tritt
das ein, was ich unbedingt verhindern wollte - Die Verliererrunde.
Mit einem 9-Ball-Break begann für mich die Partie
optimal, und dann passierten eigentlich nur komische
Sachen. Bis zum 1:5-Zwischenstand verschoss ich lediglich
einen schweren Ball, zig Male rutschte jedoch die Weiße
ins Loch. Am Ende waren es circa 10 Abgänge der
Spielkugel. Die nächsten 2 Spiele holte ich mir
zurück, fühlte mich wohl. Dann 2 Kombis von
Toni und der 4-Spiele-Abstand war wiederhergestellt.
Aber Kampfgeist konnte mir keiner unterstellt werden,
denn beim 6:7-Anschluss witterte ich wieder Morgenluft.
Aber die letzten beiden Spiele gingen an den Snookerspieler
Southern, unter dem Strich sicherlich nicht unverdient.
Mit seinen unzähligen Safes machte er mich verrückt...
In wenigen Minuten muss ich gegen Bill Frisby ran, ein
ebenfalls unbequemer Gegner, der auch gerne mal den
"amerikanischen Weg" spielt......... Vor dem ersten
Spieltag:
DAS WARTEN HAT EIN ENDE !!!
So, Morgen
(Sonntag) geht es endlich los. Ich komme gerade aus
dem Horseshoe Casino, dem Austragungsort der WM, zurück.
Das Playersmeeting ist abgehakt, es gab ne Kleinigkeit
zu nagen und zum Schluss folgte die Auslosung. Vorab
aber noch die Nachricht, das lediglich 24 Spieler bei
der WM teilnehmen! Und Europa ist gar stärker vertreten
als das Gastgeberland USA. Abgesagt hatten kurzfristig
die Asiaten, Australien sendet keine Teilnehmer. Und
das aus Afrika und Südamerika niemand kommt, war
eigentlich klar. Aber egal, ob 48 oder 24 Spieler, ne
harte Nuss wird das Turnier ganz sicher...
Als ungesetzter Spieler habe ich dennoch ein Freilos
erhalten. Ich kann also eine Stunde länger schlafen
und mich auf die Zweitrundenpartie gegen Tony Southern
(England) oder Jeff Dolezal (USA) konzentrieren. Um 16 Uhr deutscher Zeit fangen
die Beiden an, der Gewinner steht mir um 18:30 Uhr deutscher Zeit gegenüber. Egal was/wer
kommt, es wird keine leichte aber sicherlich auch keine
unlösbare Aufgabe. Auf geht´s, in
mir kribbelt es wie verrückt. Ich bin die Warterei
satt und richtig heiß. Offensichtlich aber nicht
zu heiß, denn vor der Tür hat es bis zu -10
Grad Celsius und schneien tut es auch noch.
Beste Voraussetzungen eines zu tun: Pool spielen..........!!! Es grüßt
euch aus Elizabeth, Indiana ------ Euer Tai Komplette Auslosung unten oder >hier< |
Das neue Jahr beginnt
gleich mit einem Paukenschlag: Am 31.
Januar und 1. Februar steigt
im wohlklingenden Örtchen Elizabeth im amerikanischen Bundesstaat
Indiana die "WPA World
Wheelchair 9-Ball Championships"!
Im schmucken Horseshoe Hotel & Casino werden an diesen 2 Tagen
die Queues der Weltelite gekreuzt um den Titelträger zu ermitteln.
Eigentlich hätte dieser Event schon im vergangenen Jahr stattfinden
sollen, doch als Grund für die Absage wurde die Weltwirtschaftskrise
genannt. Okay, so schlimm ist es bei mir nicht, auch wenn
ich weiterhin ohne Sponsor und Förderer da stehe. Aber nach
meiner Absage zur WM 2008 in Reno bin ich absolut heiß. Mein
Coach Mehmet hat mich dafür auch bestens vorbereitet. Jetzt
bin ich dran um das Trainierte in den zahllosen Einheiten auf den
grünen Tisch zu zaubern. Selbstverständlich reise ich
nicht in die USA um mir eine Lektion erteilen zu lassen, die Favoritenrolle
und Titelträume überlasse ich aber gerne der starken Konkurrenz
aus den Staaten, Asien und natürlich unseren Europäern.
Aber mit meiner Konzentration und eurer Unterstützung
sollte doch etwas zu holen sein, oder? Weil ich weiß, das
viele von euch die Daumen drücken, will ich versuchen möglichst
zeitnah die Ergebnisse auf dieser Seite zu präsentieren. Wie
das klappen wird - Wir werden sehen. Hier vorab aber schon einmal
der Zeitplan und einige Infos rund um die Weltmeisterschaften 2010:
Schaut also
immer wieder mal vorbei und benutzt bitte heftig mein Gästebuch!
Ich freue mich über jeden Eintrag, das gibt mir auch Mut für
die nächsten Aufgaben. Unter anderem die EPBF-Europameisterschaften
vom 17. bis 28. März in Zagreb, die offenen Saarland-Meisterschaften
in Homburg, der Alphacup mit meinem Team "Tai & Friends"
in Aschersleben, die Senioren-Bezirksmeisterschaften, die Kombimannschaft-Spieltage
und und und.
Also, Daumen hoch
und rein ins Getümmel. Wie gesagt, ich bin heiß................
Eintrag
am 1. November 2009
Ihr hattet es ja bemerkt, für das
Aktualisieren meiner eigenen Homepage hatte ich zuletzt weniger
Zeit. Die habe ich lieber genutzt um mich gemeinsam mit meinem Kumpel
und Coach Mehmet auf die diesjährigen Deutschen Meisterschaften
gewissenhaft vorzubereiten. Und das Ding hat ja dann auch wunderbar
geklappt: Acht Matches, acht Siege bei 28:6 Spielen - Jep, ich bin
vollauf zufrieden!
Wer mich kennt der weiß, das ich jedes Turnier, jedes
Spiel gewinnen möchte. Den "Danube Cup"
am 3. und 4. Oktober im slowakischen Komarno sowie die "Offenen 10-Ball-Meisterschaften Baden
Württembergs"
am 10.10. in Bruchsal hatte ich aber von Beginn an als Vorbereitungsturniere
zu den nationalen Titelkämpfen gesehen. Und auch dort stimmten
die Endergebnisse. In Komarno feierte ich nicht nur mit meinen alten
und den vielen neuen Freunden ausgiebig, auch Platz 4 hinter internationalen
Spitzenspielern stimmt mich frohen Mutes. Ungeschlagen erreichte
ich in Bruchsal das Finale, wo die Konzentration aber in den Keller
sackte und ich mit 4:5 gegen Ralf Rücker den Kürzeren
zog. Aber diese Niederlagen schmerzten überhaupt nicht...
Ganz im Gegenteil. Die Deutschen Meisterschaften
2009 in Bad Wildungen
sollte der krönende Abschluss eines Jahres voller Höhen
und Tiefen werden. Als Favorit ging ich ins Rennen und beherrschte
zunächst auch die zwei Auftaktspiele im 8-Ball gegen Peter
Rupprecht (Bruchsal) und Marc Buchen (Neu-Ulm), schnell stand es
jeweils 2:0 - Ehe wieder Konzentration im Gefühl des sicheren
Sieges nachließ. Wie dumm von mir, war das Ausspielziel mit
nur 3 Gewinnspielen alles andere als sicher. 3:1 endeten aber diese
Partien ehe ich auf EM-Partner Jo Schuler (Ulm) traf. Hier spielte
ich mal komplett konzentriert durch - 3:0. Auch Manfred Gattinger
(Passau) hatte mit 1:3 das Nachsehen und ich die erste Goldmedaille
in der Tasche. Ein Hattrick nach den Titelgewinnen 2007 und 2008.
Jetzt wollte ich natürlich auch im
9-Ball "meine" Medaille zurückholen. Ein holpriger
Start gegen Rupprecht (4:1) folgten überzeugende Siege über
Buchen (4:0), Schuler (4:2) und Gattinger (4:0). Bingo, mein kleiner
Helfer "Akasensya" leistete gute Arbeit und die Freude
war natürlich groß. Nur Peter tat mir etwas leid. Ein
einziges Spiel mehr, und er hätte doch glatt Silber eingetütet.
Er verschoß beim 2:3 aber seine Neun, unterlag im letzten
Match mit 2:4 und ging leer aus. Bei absolut gleichem Spiel und
Satzverhältnis, der direkte Vergleich kostete ihm Edelmetall
- Die Kehrseite im Sport... Vorüber sind mittlerweile
auch die "Offenen Hessen-Meisterschaften" (14./15.11. beim PBC Dreieich-Sprendlingen),
wo ich meinen 8-Ball-Titel erfolgreich verteidigen konnte. Was im
9-Ball-Finale abging, werde ich wohl nie richtig verstehen. Selbst
mein Kontrahent und Kumpel Norman Hopson, den ich an dieser Stelle
zu seiner Titelverteidigung gratulieren möchte, kam nach dem
Spiel aus dem Lachen nicht heraus. Kein Wunder, wenn ich dieses
Finale gut mit 7:0 hätte gewinnen können. Geschätzte
80 Prozent der Kugeln hatte ich gelocht, was aber alles nichts bringt,
wenn ich die "8" oder "9" als vorweihnachtliches
Geschenk in der Tasche liegen lasse - Und das gleich 6 Mal! So endete
die einseitige Begegnung 7:2 - Für Norman. Wow...
Die Vorbereitungen für das nächste Highlight laufen dann
auch allmählich los: Die WPA-9-Ball-Weltmeisterschaften am 31. Januar und 1. Februar 2010 in Louisville,
Kentucky. Hey, ich bin jetzt vielleicht wieder heiß und ich
garantiere, das es kein zweites "Dreieich" für mich
gibt................... Übrigens, wie gefällt
euch das Foto? Dankeschön an Helga und Achim vom Touch Magazin, tolle Schnappschüsse gibt es übrigens
auf deren Homepage! So, ich verabschieden mich bei euch mit dem
Hinweis auf mein Gästebuch
(Ja, auch Du Lüttich!!!) ;-).
Eintrag
am 6. Juli 2009
Aua, einige Zeit ist
vergangen, seit ich zum letzten Mal meine eigene Homepage aktualisiert
habe. Dabei ist doch eigentlich recht viel passiert nach der verkorksten
Europameisterschaft in Österreich. Die Wunden sind geleckt,
was schief gelaufen ist, das weiß ich jetzt. Viel zu verbissen
bin ich in St. Johann (Österreich) angetreten. Unterbewusst.
Bewusst wurde mir das bei den Landesmeisterschaften
der Senioren. Ohne Hauch
einer Chance bei der bärenstarken Konkurrenz trat ich an, im
Vordergrund lag lediglich das Wiedersehen mit den Spielern und der
Spaß am Sport. Unterm Strich gewann ich auch nur eine 8-Ball-Partie,
aber an beiden Wettkampftagen habe ich, aus meiner Sicht, wirklich
tolles Billard gezeigt. Diesen neu gewonnenen Schwung konnte
ich mit in den Osten nehmen, als ich mit meinem Team "Tai & Friends" beim PBC
Aschersleben zum Einladungsturnier,
dem "Alphacup" antrat. Die Grundlage für das etwas
überraschend gute Abschneiden legte ich selber mit 7 Siegen
in 8 Spielen. Werner Feß, unser Spaßmacher aus dem Saarland,
blieb zwar sieglos, knabberte aber an einer Überraschung. Das
Tüpfelchen auf dem "i" setzte Peter Rupprecht. Mit
seinen Punktgewinnen gelang der Sprung ins Halbfinale, wo letztenendes
das Aus gegen den Titelverteidiger kam. Wie im Vorjahr holten sich
die "Auswahl Sachsen-Anhalt" den Titel. Gratulation und
Dankeschön an alle Ascherslebener Freunde, wir freuen uns schon
heute auf das Wiedersehen - Spätestens 2010. Zwei
erste Plätze holte ich in einer ganz anderen Sportart. Dasheißt
nicht ich persönlich. Vielmehr hat mein Fußball-Team
der SG Sonnenhof Großaspach eine tolle Saison glänzend abgeschlossen:
Erst mit der vorzeitigen Meisterschaft in der Oberliga, was den
Aufstieg in die Regionalliga Süd bedeutet, und der Erfolg im
WFV-Pokal. Letsch & Co. bezwangen Ludwigsburg, holten sich den
begehrten Cup, und haben sich nun im DFB-Pokal das Duell gegen den
Bundesligisten VfB Stuttgart verdient. Die Partys hatten es auch in
sich... Jetzt ist Sommerpause, Zeit zum erholen bietet
sich aber irgendwie auch nicht. Die Vereinsmeisterschaften standen
ja auch auf dem Programm, wo ich im 9-Ball und im 14/1 mitgewirkt
hatte. Mit zwei dritte Plätzen kann ich durchaus leben.
Was sich an Turnieren im Herbst bietet, ich weiß es noch
nicht. Außer der Deutschen Meisterschaft in Bad Wildungen
ist noch kein Termin bekannt. Dann warten wir eben mal, wo und wann
sich etwas aufmacht. Bis dahin grüße ich
euch alle!
Eintrag
am 5. Mai 2009
Wenn Euphorie in Frust
umschlägt, das tut verdammt weh. Mit großen Erwartungen
bin ich zu den diesjährigen Europameisterschaften gefahren, ohne mich allerdings unter Druck
gefühlt zu haben. Das am Ende nur ein 7. Platz im 8-Ball und
ein 9. Platz im 9-Ball heraussprangen, damit kann ich leben. Das
ist eben Sport, und die starke Konkurrenz kann ja auch Billard spielen.
Die Frage, die ich mir aber immer wieder stelle, ist das wie. Insbesondere
im 9-Ball habe ich mich pudelwohl am Tisch gefühlt. Im Gegensatz
zum vorher gespielten 8-Ball passten die Stellungen. Nur konnte
ich meine Chancen nicht nützen. Das ich zweimal gegen einen
bärenstarken Kurt Deklerck aus Belgien hineinlief und frühzeitig
ausschied, okay. Aber die verflixten Partien auf der Gewinnerseite
durfte ich nicht verlieren. Dieser Stachel sitzt tief und wird noch
einige Zeit dauern, bis er herausgewachsen ist. Das ganze Umfeld
stimmte: Eine super Stimmung im 12köpfigen deutschen Kader,
dazu die Vorortbetreuung durch Bundestrainer Andi Huber und Physio
Markus. Ein tolles Hotel mit allen Annehmlichkeiten. Ein gelungener
Vorbereitungs- und Nachbereitungslehrgang in Dachau. Da passte der
Infekt, den ich mir nach der EM einffing, gerade noch ins Bild.
Schnellstmöglich den Mund abwischen. Was war, das war. Ändern
werde ich nichts mehr können. Aber ich kann daraus lernen...
Viel Zeit zum Grübeln bleibt auch nicht. Stehen Mitte
Mai ja die Landesmeisterschaften
der Senioren an. Ich hoffe
natürlich noch auf die mögliche Teilnahme im 8-Ball. Schauen
wir mal, was sich im Sinderfinger Spiellokal "Die Drei"
ergibt. Außerdem freue ich mich auch auf das Wiedersehen
mit meinen Freunden des PBC
Aschersleben. Am 30. Mai
geht in Sachsen-Anhalt der "2.
Alpha-Cup" über
die Bühne. Zugesagt für das Team "Tai & Friends"
haben
Peter
Rupprecht und
Werner
Feß
So, das war´s
mal in aller Kürze. Ich melde mich wieder, wenn ich bessere
Laune habe ;-)
Eintrag
am 3. April 2009
Die Vorbereitungen
auf das "Highlight
des Jahres" sind praktisch
abgeschlossen. Jetzt heißt es für mich nur noch, das
Erlernte und Intensivierte durch spielen, spielen und nochmals spielen
weiter zu verinnerlichen, damit ich fit bin bei den EPBF-Europameisterschaften 2009 15. bis 25. April 2009 in St. Johann-Alpendorf/Österreich Am
Ostermontag geht es also los und ich bin schon gespannt wie ein
Flitzebogen. Nach einem Vorbereitungslehrgang fährt der deutsche
Tross am 15. April nach St. Johann-Alpendorf, wo wir im Sporthotel
Alpina die Zimmer beziehen. Während tagsdrauf die Herren und
Damen bereits um Medaillen in der Disziplin 14/1 kämpfen können
Jo und ich unseren Teamkameraden nur unterstützen. Denn für
die Rollis beginnt das Turnier erst am 20. April
mit dem 8-Ball. In den zwei Wettkampftagen werden die
Medaillengewinner ermittelt ehe vom 22.
bis 25. April 6 Kugeln
weggepackt und die Titelträger im 9-Ball gesucht
werden. Als mein persönliches Ziel habe ich wieder
mindestens einmal Edelmetall anvisiert, wobei es durchaus auch eine
andere Farbe als im Vorjahr sein darf, wo ich im 8-Ball Bronze holte.
Es wird aber auf jeden Fall wieder ein heißer Tanz, denn potentielle
Medaillenanwärter gibt es zu genüge. Angst und
Bange wird mir vor der starken Konkurrenz aber nicht. Respekt ist
natürlich da, den sollten die anderen vor mir aber auch haben.
Mit meinem Kumpel Mehmet, der mich auch vor Ort unterstützt,
habe ich super trainiert. Ich muss und werde jetzt nur noch die
nötige Konzentration finden und mein Bestes geben.
Bevor ich euch hier noch ein paar Links für den einfacheren
Weg durch die ausführliche Turnier-Webseite vorstelle, möchte
ich mich noch bei 2 Freunden
bedanken. Zunächst
einmal bei Coach Mehmet
Housein. Vielen Dank für
die Zeit und Geduld, die Du für mich aufbringst! Echt cool!
Bedanken möchte ich mich auch bei meinem Physiotherapeuten Jens "Knoggi" Wöhrle, der meine Arme und Schultern wieder "gerade
gebogen" hat. So,
hier jetzt aber die versprochenen Links:
Mein
Profil - Hier
findet ihr nicht nur einige Infos zu meiner Person, es werden
auch die nächsten Spiele und die Ergebnisse veröffentlich.
´Akasensya´ darf natürlich nicht fehlen
;-)
-
-
-
Live
Score - Die
laufenden Partien werden hier ständig aktualisiert.
Live
Stream - Die
Partien im Centercourt können hier live als Videostream
verfolgt werden.
Fotogalerie - Schnappschüsse der Billardakrobaten
Europas.
Auf der offiziellen
Turnierseite www.epconline.eu gibt es noch weitere informative Seiten,
oben nur ein Auszug mit den wichtigsten Links. Viel Spaß beim
Stöbern... Sodele, dann bin ich auch schon fertig.
Der Pool-Tisch ruft, noch ist ja etwas Zeit... Drückt uns, dem gesamten deutschen
Team, die Damen. Ich zähl auf euch!!! In diesem Sinne mein Gruß - Let´s
Rack´n´Roll...
Eintrag
am 11.Februar 2009
Darf man jetzt noch
"Ein gutes neues Jahr" wünschen? Natürlich, und
das wünsche ich euch von Herzen. 2008 ist Geschichte, 2009
will ich neue Geschichte schreiben... Allerdings, das ist die schlechte Nachricht
gleich zu Beginn, nicht im Saarland. Nach Ostern sollen dort durch
Werner Feß wieder die hiesigen offenen Meisterschaften ausgetragen
werden. Eigentlich wollte ich ja dann den Wanderpokal endgültig
behalten - Eigentlich. "Dazwischen" kommen die EPBF-Europameisterschaften im 8- und
9-Ball. Und damit ich zwischen
dem 16. und 25. April im
österreichischen St. Johann-Alpendorf auch was reißen kann, dafür trimmt mich mein
Kumpel und Coach Mehmet. Wie ich diesen Muskelkater mag!
Direktlinks zur offiziellen EM-Homepage www.europeanpoolchampionships.com folgen noch an dieser Stelle. Das ich
mich auf die bevorstehende Aufgabe freue, das muss ich nicht groß
erwähnen. Oder? Auf heiße Spiele im Sporthotel Alpina darf sich schon heute jeder Billardfan der Herren-, Damen-
und Rolliszene freuen. Training, Training und nochmals
Training, das ist mein derzeitiges Programm um mich gegenüber
der letztjährigen kontinentalen Wettkämpfe um zwei Plätze
zu verbessern. Da blieb ich bekanntlich in der Disziplin 8-Ball
im Halbfinale hängen. Und da gibt es die Parallele zu den Senioren-Meisterschaften, die kürzlich in derselben Disziplin
über die Bühne ging. Mein Aus kam wieder im Halbfinale,
die Hoffnungen auf die Ü40-Landesmeisterschaften darf ich wohl
begraben. Aber es steht ja auch noch das 9-Ball aus...
Wie das dann ausging, wie die Vorbereitungen auf die EM laufen und
welche Turniere sonst noch ausgespielt werden, das teile ich euch
hier mit. Bis dahin wünsche ich euch das Beste!
Eintrag
am 9. Dezember 2008
Heute gilt es mal
einen "Schlussstrich" zu ziehen, ein kleiner Rückblick
auf ein, so denke ich, großartiges Billardjahr 2008.
So wurden im auslaufenden Jahr endlich wieder Turniere in den drei
Bundesländern Saarland (im März in Homburg), Baden-Württemberg (Bruchsal im Oktober) und Hessen (beim PBC Dreieich-Sprendlingen im November) ausgetragen.
Dort konnte ich jeweils einen Titel entführen - Mein persönliches
"3-Länder-Triple". Einen weiteren dreifachen Gewinn
konnte ich überraschend bei den Vereinsmeisterschaften meines PBC Backnang feiern, wo es nur mit der 1.Mannschaft
nicht so läuft wie ich es mir vorstelle. Aber im Mai gab´s
Gold in den 3 Wettkampfdisziplinen 8-, 9-Ball und 14.1e. Erfolgreich
ging´s bei den Deutschen
Meisterschaften in Bad
Wildungen (November) weiter. Auch wenn ich mein 9-Ball nicht verteidigen
konnte, Bronze auf die Goldmedaille im 8-Ball war ein schöner
Bonus. Und seit September steht bei mir ja inzwischen auch die "4"
vorne, was mir die Teilnahme an den Seniorenwettbewerben erlaubt. Im 8-Ball gewonnen, im 9-Ball
als Dritter auch für die Bezirksmeisterschaften qualifiziert,
2009 geht´s weiter. Einzigster Blackout bei einem nationalen
Wettbewerb war in diesem Jahr die Bundesmeisterschaften (Landau im Juni). Dort lief irgendwie
gar nichts bei mir zusammen... Aber
galt das Turnier in Landau auch als Generalprobe für mein Auftreten
bei den Europameisterschaften im August in Willingen. Dort sprang am
Ende die Bronzemedaille im 8-Ball heraus, den Sprung unter die letzten
Acht im 9-Ball verpasste ich nur knapp. Als ehrgeiziger Spieler
muss ich natürlich sagen, es hätte auch besser laufen
können. Aber irgendwie muss ich mich ja auch im kommenden Jahr
verbessern können ;-). Zwei besondere Turniere gilt
es ebenfalls zu erwähnen, auch wenn ich dort nicht gewinnen
konnte. Zunächst folgte ich der Einladung des slowakischen
Billardverbandes in Person von Ladislav
Sramek zum 1. Danube-Cup in Komarno. Dies waren, na sagen wir mal äußerst
unterhaltsame Tage, die ich nicht missen möchte. Dort habe
ich ebenso viele neue Freunde kennengelernt und ebenso viel gelacht
wie in Sachsen-Anhalt. Der PBC
Aschersleben hatte mich
mit zwei Team mit dem wohlklingenden Namen "Tai & Friends"
zu einem Vergleichskampf eingeladen. Der Titel ging an die Länderauswahl
Sachsen-Anhalt, 2009 wird das sicherlich anderst laufen! (Hey Aschersleben,
das war eine Kampfansage!!!) Die
einzigste richtige Niederlage, die noch immer schmerzt, musste ich
dort einstecken, wo ich nicht teilnehmen konnte - Für die Teilnahme
bei den Rollstuhl-Weltmeisterschaften
in Reno (USA) fehlte es
an den finanziellen Mitteln in Höhe von 1.000 Euro. Meine persönliche
Finanzkrise? Das muss sich in Zukunft ändern, ich will einen
Sponsorenpool aufbauen. Mit dabei ist auch mein langjähriger
Partner Eblen GmbH in Backnang von der Württembergischen Versicherung,
bei deren Geschäftsführer Dieter
und Reiner Eblen ich mich
herzlichst bedanken darf, nein muss! Die Formel lautet: 20 x 50! Ich will mindestens 20 Partner, Freunde und Firmen finden,
die mir mit jeweils 50 Euro im kommenden Jahr unter die Arme greifen.
Dies müsste dann ausreichen um einen Teil der Turnierkosten
(u.a. Startgelder, Hotel, Reisekosten etc.) etwas erträglicher
zu gestalten. Interesse oder Ideen wen ich ansprechen könnte?
Jede Nachricht ist herzlich willkommen!!! Trotz allem,
2008 war ein geiles Jahr! Ein wenig mit Stolz klopfe ich mir auch
selber auf meine Schulter, ohne das Fachwissen von meinem Trainer und Kumpel Mehmet Housein hätte ich diese Erfolge aber wohl
kaum feiern können. Die Zusammenarbeit trägt auf jeden
Fall Früchte. Danke
Mehmet! Danke auch an meinen
Landesverband Baden-Württemberg sowie die DBU, insbesondere
Sportwart Werner Ertel und Bundestrainer
Andreas Huber.
Last but not least mein
Dank an EUCH! Ihr besucht
regelmäßig meine Homepage und habt immer viel Lob für
mich übrig - Ein unglaublich schönes Gefühl. Euch allen darf ich von Herzen ein schönes
und friedliches Weihnachtsfest wünschen und das sich eure Träume
und Vorsätze für das neue Jahr 2009 erfüllen. Irgendwie,
irgendwo, irgendwann werden wir uns im neuen Jahr wiedersehen.
Ich
freue mich darauf!!!
Eintrag
am 14. Oktober 2008
Nach
der EM-Erholungsphase hat mich der Billard-Virus wieder komplett
im Griff. Der Kombi-Mannschaftswettbewerb der Verbandsliga-Saison 2008/09 hat begonnen und folglich auch die Einzelkonkurrenz. Wobei es hier ja eine "klitzekleine"
Änderung für mich persönlich gegeben hat: Auch wenn´s
kaum zu sehen ist, auch ich werde nicht jünger und ich zähle
jetzt zu den "Senioren". Hört sich schon etwas komisch
an, aber die Turniere sind harmonisch und es macht viel Spaß.
Nicht zuletzt, weil ich gleich meine ersten Kreismeisterschaften
im 8-Ball gewann.
Nicht der einzigste
Titel, denn bei der "Offenen
Landesmeisterschaft der Behinderten" gab´s gleich noch einen Siegerpokal hinzu.
Den Sonntags-Wettbewerb
im 9-Ball konnte ich zu
meinen Gunsten verbuchen. Eine gewisse Erleichterung war zu spüren,
schlug mich mein Finalgegner Ralf Rücker tags zuvor im 8-Ball-Finale. Dasselbe Endresultat wie bei der Saarland-LM. Die schwäbische
Ehre war also wiederhergestellt. Erst recht durch Hansi Benzinger,
der sich jeweils auf dem 3. Rang platzieren konnte.
Ohne Erwartungen bin
ich aber zur LM nach Bruchsal gereist, war dieser Event doch vielmehr
ein willkommener Test für die bevorstehenden "Deutschen Rollstuhlmeisterschaften" in Bad
Wildungen. Vom 1. bis 9.November trifft sich Deutschlands Billardelite im Pool, Snooker
und Karambol. Es werden wieder reichlich Titel ausgespielt, unter
anderem eben auch unsere Rolli-Turniere im 8- und 9-Ball.
Weitere Infos gibt
es auf der offiziellen Homepage www.billardmeisterschaften.de.
Tja, das war´s
eigentlich auch schon für´s erste. Jetzt muss ich erst
einmal wieder den Trainingstisch aufsuchen, meine Fehler aus Bruchsal
analysieren und beheben, damit ich erfolgreich aus Bad Wildungen
zurückkehre.
Bis bald, ich
zähl auf eure Daumen! Let´s Rack´n´Roll...
Eintrag
am 22. August 2008
Bronze
gewonnen oder eine bessere Platzierung verloren? Eine Woche sind die "All-in-One"-Europameisterschaften 2008 in
Willingen schon wieder
alt, aber irgendwie bin ich mir mit dieser Frage immer noch nicht
im Reinen. Verfolgt man die Olympischen Spiele in Peking, dann bin
ich nicht der Einzigste, der mit sich hadert...
Aber
okay, unterm Strich muss ich aber wohl mit dem dritten Platz im 8-Ball zufrieden sein. Die Konkurrenz schläft ja auch nicht
und meine beiden Niederlagen wurden mir durch den Engländer
Karl Read beigefügt - Dem späteren neuen Europameister.
Aber wie es eben so ist, es hätte auch mehr sein können...
Das 25 Mann starke
Teilnehmerfeld war zwar klein, aber fein. Ein bunter Haufen von
Welt- und Europameistern, Siegern und Topplatzierten der World Games
und weiteren hochkarätigen internationalen Veranstaltungen.
Vor der EM war mir schon klar, von diesen 25 Teilnehmern hätten
gut 15 Spieler berechtigte Ansprüche auf Edelmetall. Im 8-Ball
hat es bei mir geklappt, im 9-Ball leider nicht.
Vielleicht bin ich
deshalb mit mir selber noch etwas uneinig. Den Weg ins 9-Ball-Viertelfinale
verbaute mir mein Alpen-Kollege Emil. 6:7 hieß es am Ende,
der Traum vom zweiten Podestplatz war ausgeträumt. Was falsch
gelaufen ist? Die anderen können auch Billard spielen!
Leider schaffte auch
Teamkollege Jo Schuler nicht den Sprung ins Halbfinale. Und bei
Manfred Gattinger, der unser Trio komplettiert, lief leider
wie im Vorjahr nicht viel zusammen.
Alles in allem war
es aber auf jeden Fall eine richtig geile EM! Unser deutsches Nationalteam
harmonisierte, von den Schülerinnen über unsere Herren-
und Damen-Profis und uns Rollis bis hin zu den Ladies und Senioren.
Anfeuern - Abklatschen. Und am Ende gab´s als beste Nation
den Riesenpott der EPBF. Ich denke in diesem Moment war unser Teamchef Werner Ertel stolz.
Und ich bin´s
im Prinzip auch, wenn ich so drüber nachdenke. Aber ein gesunder
Selbstzweifel kann nicht schaden, schließlich warten die nächsten
Aufgaben mit der Deutschen
Meisterschaft der Rollis vom 1. bis 9. November in Bad Wildungen [Info der DBU]. Und vom 1.
bis 3. Dezember schließlich
noch das Sahnestückchen mit der WPA-Weltmeisterschaft in Reno, Nevada [Info der BCA]. Außerdem wollen mich noch die
Verantwortlichen der slovakischen und ungarischen Verbände
für Billard-Demonstrationen einladen. Ich bin für jede Schandtat
bereit, aber das wisst ihr ja... ;-)
Last but not least
möchte ich mich noch bei einigen Leuten bedanken. Zunächst
bei unseren beiden Verantwortlichen des deutschen Teams, Teamchef Werner Ertel und Bundestrainer
Andreas Huber, sowie natürlich
allen Teammitgliedern. Dankeschön an die EPBF mit Präsident Gre Leenders an der Spitze, der mit seinem Team etwas
wirklich Unvergessliches auf die Beine stellte. Bestens übernachtet
und verpflegt wurden wir vom Personal
im Sauerland-Stern. Ebenfalls
gut zu wissen, das zwei Partner immer bei mir sind: Dieter Eblen und seine Mannschaft von
der Württembergischen in Backnang sowie Reiner
Kowarik von Billardhandel NIR in Espelkamp.
Tja, und was würde
ich ohne meinen Kumpel Mehmet
Housein machen? Wir sehen
uns nach Deinem Urlaub und hauen auf die Pauke. Denn wie er mich
auf die EM eingestellt hat war weltmeisterlich! Und sollte ich noch
jemand vergessen haben, sorry, ist keine Absicht! Auch euch gilt:
Danke
von Herzen euch ALLEN !!!
Bilder folgen wenn ich wieder etwas mehr Platz auf dem
Server habe. Tolle Pics gibt´s aber auch im World Wide Web
auf der offiziellen EM-Homepage oder auf dem privaten Fotoalbum
von Christian. Schaut
mal vorbei!
Eintrag
am 3. August 2008
Hallo liebe (Billard)-Freunde.
Pool, Pool und nochmals
Pool... Bei dieser Sommerhitze, die ich wirklich mag, denkt man
doch eher an eine Erfrischung im Swimming-Pool anstatt den Pool-Tisch.
Aber große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und noch
nie habe ich mich so intensiv auf einen Wettbewerb akribisch vorbereitet
wie auf die EPBF-Europameisterschaften
vom 6. bis 17. August 2008
in Willingen/Sauerland. Wie vor 2 Jahren in Brandenburg, so will
ich auch in diesem Jahr den Heimvorteil nutzen...
Nichts also mit Freibad-Besuch.
Schwitzen im Backnanger Billard-Sport-Zentrum hatte Priorität.
Und mein Trainer und Kumpel Mehmet hat mich um den Tisch gescheucht
bis die Hände den Boden berührten. Ob sich der große
Aufwand gelohnt hat? Sicher! Der Stoß ist wieder da, ebenso
die Lochsicherheit. Natürlich kann ich damit keine Medaillen
versprechen, aber ich fühle mich fit so kurz vor dem Startschuss
und fürchte weder Ball noch Gegner ohne überheblich zu
sein. Überheblichkeit wäre auch komplett am falschen Platz.
Aber ich freue mich
jetzt riesig auf den kontinentalen Vergleichskampf, der in diesem
Jahr ein besonderer ist. Denn der europäische Verband feiert
sein Jubiläum und erstmals werden alle Kategorien (von den
Schülern bis zu den Senioren) und alle Disziplinen an einem
Ort ausgetragen. So kämpfen im Sauerlandstern knapp 800 Teilnehmer aus 36 Nationen im 8-, 9-Ball
und 14/1. um die begehrten
Medaillen und Platzierungen. Und dabei, so präsentiert die
EPBF in ihrer Pressemitteilung, sind wir Rollifahrer die eigentlichen
Stars. Na gut, ich freu mich schon auf alle Spiele mit Beteiligung
des 46köpfigen deutschen Kaders. In München traf sich
die Hälfte nochmals zu einem Vorbereitungslehrgang, die Stimmung
im Team stimmt auf jeden Fall.
Verfolgen könnt
ihr die EM 2008 auf der offiziellen Homepage unter www.europeanpoolchampionships.com. Das Menü ist einfach geführt,
allerdings in Englisch. Daher lege ich euch hier noch ein paar Direktlinks
ans Herz:
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Liveticker (alle
Ergebnisse werden zeitnah veröffentlicht)
Match-TV (vielleicht bin ich da auch
mal live zu sehen!?)
Tja, viel bleibt nicht
mehr zu sagen. Mich zieht es jetzt sowieso noch ein paar Mal in
die Pool-Halle und dann schauen wir mal, was ich da in Willingen
fabriziere. Ich zähl auf eure Unterstützung, also - Daumen
drücken! Ich freu mich natürlich auch auf Zuspruch in
meinem Gästebuch... ;-)
Eintrag
am 13. Mai 2008
Zwei aufregende
und vielleicht auch etwas außergewöhnliche Billard-Wochenenden
liegen hinter mir. Zuerst folgte ich der Einladung des slowakischen
Billardverbandes, der am 26.
und 27. April in
Komárno erstmals den "Danube-Cup"
(Donau-Cup) für Rollstuhlfahrer organisierte. 2 Wochen später,
am Pfingstwochenende, gastierte ich mit "meinen"
beiden Teams beim PBC
Aschersleben. Der
Billardsport war natürlich bei beiden Veranstaltungen vorrangig,
gefeiert wurde aber auch nicht schlecht und ich darf viele neue
Freunde in meinen Bekanntenkreis aufnehmen.
Los
ging´s also in der Slovakei. Grund für den Präsidenten
des slovakischen Verbandes, Ladislav
Sramek, den "1. Danube-Cup" zu veranstalten: Die eigenen Rollstuhlspieler gegen
internationale Konkurrenz antreten zu lassen. Seit 2 Jahren wird
dort der Rollstuhlsport gefördert - Bereits 8 Rollis von knapp
350 Billardspielern in der Slovakei, eine stolze Zwischenbilanz
für den kleinen aber engagierten Verband. So war Ladislav auch
über Resonanz positiv überrascht. Neben 7 slovakischen
Spielern gesellten sich 9 ausländische Spieler, darunter Weltmeister
und World-Games-Sieger. Auf diesem hohen Niveau kam für die
Gastgeber nicht überraschend das frühe Aus. Lediglich
Miroslav Benko konnte das Viertelfinale erreichen. Wie ich selber
auch. Die Gruppenphase habe ich ohne Probleme und deutlichen Siegen
(5:2, 5:1 und 5:0) absolviert. Im Viertelfinale gab es mal wieder
das Wiedersehen mit meinem österreichischen
Freund Emil Schranz. Emil
spielte gut und nutzte meine Fehler konsequent. Bitter für
mich war es, als beim Positionsspiel auf die "8" meine
Spielkugel ins Mittelloch tropfte und Emil mit 3:2 in Führung
ging. Ich hatte zwar auch in den nächsten beiden Spielen meine
Chance, aber irgendwie lief es nicht mehr rund. Wieder einmal Platz
5 und an den Medaillen vorbeigerutscht - Das machte aber meiner
positiven Stimmung keinen Abbruch. Bis lang in die Nacht wurde der
Turniersieg des Iren Fred
Dinsmore gefeiert, der
Emil mit 6:1 im Finale in die Schranken wies. Die Reise in die Slowakei
gemeinsam mit meinen deutschen Partnern Jo Schuler
und Volker Weiß, die leider schon in der Vorrunde auschieden,
war es auf jeden Fall wert. Daher möchte ich mich auf diesem
Weg nochmals herzlichst bei Ladislav Sramek und seinem Organisationsteam
für ein erlebnisreiches Wochenende bedanken und ich freue mich
schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr...
Dies gilt auch für die Fahrt nach
Aschersleben in Sachsen-Anhalt. Über Fernsehen und meine Homepage
ist der junge Pool-Billard-Club auf mich aufmerksam geworden. Nach
langer Terminsuche hat sich am Pfingstwochenende ein Treffen in Ostdeutschland gefunden.
Im "Gepäck" hatte ich mit Hans-Peter Benzinger, Samir Javor, Alf
Hahn, Volker Weiß, Peter Rupprecht und Werner
Feß 6 Kollegen, aus
denen wir 2 Mannschaften mit dem schmucken Namen "Tai & Friends" im Kampf um den "Alpha-Wanderpokal"
ins Rennen schickten. Gegenüber standen eine Auswahl Sachsen-Anhalts
sowie 2 Teams des gastgebenden PBC. Im wahrsten Sinne des Wortes
liefen am Samstag heiße Spiele ab. Die Temperaturen stiegen
im hiesigen Billard-Lokal von Minute zu Minute. Was keine Ausrede
für das grottenschlechte Abschneiden meinerseits sein soll.
Irgendwie bin ich so etwas von der Rolle gewesen, meine Team-Partnern
ging es nicht anders und so belegte das erste Team: Wieder Platz
5. Besser machten es Volker, Peter und Werner (der mich auch noch
3:2 abzockte), die sich Bronze abholten. Überhaupt Werner Feß, er war an diesem Wochenende eine Nummer für sich.
Er spielte so gut Billard wie noch nie und verzückte mit seinen
coolen Sprüchen. Aber nicht nur für Werner war das Wochenende
ein ausfüllendes Erlebnis, wir alle hatten einen Heidenspaß!
Grundlage war hierfür die tolle Organisation des PBC Aschersleben. Angeführt von Sven, Sebastian, Micha und ihren Billardfreunden. Der Abschied
fiel schwer. Vielleicht auch wegen meines vollgestopften Autos wo
noch die Ehrenmitgliedschaft im Verein eingepackt werden durfte.
Gut das wir so abloosten, den riesigen Siegerpokal hätten wir
nie mehr untergebracht, unser "Geschenk" an die Landesauswahl
Sachsen-Anhalts, die im Finale die Erste Ascherslebens bezwang.
*grins* Gratulation
zum Sieg + Gratulation zu einer tollen Veranstaltung = WIR KOMMEN
WIEDER!!!
Zwei wirklich tolle
Veranstaltungen sind zwar schon wieder Geschichte aber bei weitem
nicht aus dem Kopf. Dennoch gilt der Blick voraus. So stehen am
21. und 22. Juni die "Bundesmeisterschaften
der körperbehinderten Sportler" in Landau in der Pfalz auf dem Programm. Gesucht
werden die DBU-Sieger im 8- und 9-Ball. ==> Hier findet ihr
die Ausschreibung der DBU...
Die Vorbereitungen
laufen auch auf mein persönliches Highlight des Jahres, die
Europameisterschaften in
Willingen. Vom 6. bis 17. August wird die Jubiläumsausgabe der EPBF zum Megaevent.
Auf 53 Tischen werden in 10 Wettkampftagen die neuen Titelträger
Europas bei den Schülern, Schülerinnen, Junioren, Rollis,
Damen, Herren, Ladies und Senioren ermittelt. Und ich mittendrin
statt nur dabei...
Info:
Information
für alle Behindertensportler zur Veranstaltung
in Aschersleben
"Tai
& Friends" vs. Sachsen-Anhalt
Hallo
Billardfreunde.
Ich
hatte euch ja schon per eMail und bei den Saarlandmeisterschaften
über die Einladung des PBC Aschersleben am 10.
und 11. Mai (Pfingsten) informiert.
Ich
habe mich nochmals mit Sven Röhl zwecks Ablauf,
Organisation etc. unterhalten. Zum Hintergrund dieser
Veranstaltung und dem Ablauf: Der PBC Aschersleben,
der eng im Kontakt mit dem hiesigen Reha-Zentrum in
Kontakt steht, möchte UNS "Profis" *grins*
einladen um den Billard-Behindertensport in Sachsen-Anhalt
einzuführen. Auf große Resonanz stieß
der aktive Verein auch bei deren Landesverband. Neben
Baden-Württemberg, Saarland und Hessen könnte
sich nun im nächsten Bundesland etwas auftun, super!
Diesen Gedanken sollten WIR unbedingt unterstützen,
schließlich wollen wir ja auch alle Turniere spielen,
mehr Spieler für unseren Sport gewinnen. Der PBC
Aschersleben macht mit dieser Einladung an uns einen
Start. - Ich denke ein vielversprechender Start und
ich persönlich freue mich auf Pfingsten, auf den
sportlichen Vergleich und die Gespräche mit Billardfreunden
und Offiziellen.
Wie
schon erwähnt, werden wir Mannschaften stellen,
die in "abgemagerten" Spieltagen gegen die
beiden Teams aus Aschersleben und einer Auswahl Sachsen-Anhalts
antreten. Neben dem sportlichen Anreiz steht der Spaß
am Sport nicht im Hintergrund. Wir dürfen uns alle
auf 2 schöne Billardtage freuen und unseren Sport
präsentieren.
Aus
organisatorischen Gründen bitte ich euch ALLE im
Laufe der Woche definitiv bei mir zuzusagen oder auch abzusagen. Da ich nicht alle
Spieler-Adressen habe, bitte ich euch diese Mail weiterzuleiten
bzw. mir die Adresse zuzumailen. Vielleicht hat mir
auch jemand eine aktuelle Liste?
Am
Freitag möchte ich dem PBC Aschersleben unser(e)
Team(s) namentlich melden.
Bei
Rückfragen stehe ich euch natürlich unter
0172/7157819 zur Verfügung. Solltet ihr bestimmte
Dinge benötigen, die Verantwortlichen in Aschersleben
haben ein offenes Ohr für uns. Bitte teilt mir
eure evt. Fragen schnellstmöglich mit.
Ich
erwarte eure Antwort.
Mit
sportlichem Gruß,
euer
Tai
Volkmer
|
Eintrag am 31. März
2008
Saarland war wieder
eine Reise wert. Im Gepäck die Titelverteidigung
im 9-Ball bei den "Offenen Saarland-Meisterschaften 2008". Mein insgesamt 8 Titel, denn ich
aus Dillingen bzw. nun Homburg entführen konnte - Von 11 Turnieren
die ich dort bisher gespielt hatte denke ich, ist das eine Bilanz,
die sich sehen lassen kann. Am Sonntag wurde meine Parade-Disziplin
überraschend im Doppel-KO ausgetragen. Mit Siegen über
Werner Feß (5:0), Volker Weiß (6:1) und Norman Hopson
(6:3) ging ich die Gewinnerrunde bis ins Finale durch, wo ich erneut
auf Hopson traf. Das ewige Duell ging deutlich mit 7:2 an mich.
Mit meinem 9-Ball-Spiel war ich insgesamt zufrieden und nahm gerne
die Glückwünsche und die schöne Siegerurkunde vom
Behindertensportbeauftragten des SBU, Werner Feß,
entgegen.
Meine Ausbeute
im Saarland:
9-Ball - 5x 1.Platz: 1999, 2000, 2004,
2007 und 2008
8-Ball - 2x 1.Platz: 2000 und 2004 1x
2.Platz: 2007; 1x 4.Platz: 1999; 1x 5.Platz: 2008
Kombi - 1x 1.Platz: 2005
Gut
lief es eigentlich auch am Samstag, als in der Disziplin 8-Ball
der Beste gesucht wurde. Alle fünf Gruppenspiele beendete ich
mit 3:0. Dreimal ging ich allerdings nur als Sieger vom Tisch. In
der "Killergruppe" stand ich nach der klaren Niederlage
gegen Hopson, in der ich unbegreifliche Fehler machte, bereits mit
dem Rücken zur Wand. Ganz stark spielte dann Ralf Rücker
gegen mich auf und ich schied schon in der Gruppenphase aus. Rücker
sackte verdientermaßen auch den 8-Ball-Titel ein, im Finale
bezwang er Hopson. Die hessische Meisterschaft auf saarländischem
Boden komplettierte Stefan Barth, der als Dritter den besten Schwaben,
Volker Weiß, auf Rang Vier verdrängte.
Weiter geht es für
mich, neben dem Liga-Spielbetrieb, vom 25. bis 27. April.
Der Slovakische Billardverband organisiert in Komárno an der slovakisch-ungarischen
Grenze erstmals ein Turnier für Rollstuhlfahrer um die Weltspitze
der Behindertensportler ihren eigenen Spielern gegenüberzustellen.
Die deutschen Fahnen beim "Danube
Cup 2008", der im
8-Ball ausgetragen wird, verteten Jo Schuler und ich. Ich persönlich
freue mich schon bärig auf diese Veranstaltung!
Endlich haben der
PBC Aschersleben und ich einen Termin gefunden! Am 10. und 11. März (Pfingsten) erwarten der PBC 1 und 2
sowie die Landesauswahl
Sachsen-Anhalts das Team
"Tai & Friends". Kein Witz, der engagierte Verein hat
mich und andere deutsche Behindertensportler herausgefordert. Wer
letztenendes in "meinem" Team an den Start geht, das wird
sich Mitte April entscheiden. Interessierte Behindertensportler
sollen mich bitte kontaktieren (inoffizielle
Vorabinfo als PDF).
Der Mosconi-Cup war gestern, jetzt geht´s im Osten rund!
So, das Training
ruft! Für euch auch - Lasst die Kugeln laufen...
Eintrag
am 25. Februar 2008
Jetzt habe ich schon
lange nichts mehr von mir hören lassen. Aber eigentlich gab
es in den letzten Wochen nichts aufregendes. In der Oberliga ist
der Abstieg wohl perfekt, meine Frühjahrs-Grippe habe ich hinter
mir und die Goldmedaille bei der Stadt Backnang habe ich auch abgeholt...
Naja, Spaß beiseite, die jährliche Sportlerparty
im Backnanger Bürgerhaus ist immer eine schöne Veranstaltung
worauf ich mich immer freue. Noch leicht angeschlagen erhielt ich
dann aus den Händen von OB Nopper die Medaille. Nichts zu erben
gibt es in der Oberliga. Für mich und mein Team des PBC Backnang war nach dem überraschenden Aufstieg vergangenen
Sommer klar, das wird eine harte Saison. Jetzt geht es wohl wieder
in die Verbandsliga zurück, das ist aber kein Beinbruch.
Turniermäßig
geht es im Behinderstensport auch allmählich wieder los. Den
Anfang machen in diesem Jahr die Saarländer. Am 29. und 30. März steigen in Homburg/Saar die jährlichen
offenen Saarland-Meisterschaften (zur Ausschreibung). Sportkamerad Werner Feß und seine
Kollegen werden wieder ein schönes Turnier auf die Beine stellen.
Für mich geht es um die Titelverteidigung im 9-Ball und der
Gesamtwertung. Das 8-Ball schnappte mir ja mein ewiger Konkurrent
Norman Hopson vor der Nase weg. Revanche...! ;-))
Seit langer Zeit stehe
ich ja auch mit dem PBC
Aschersleben in Verbindung.
Die wollen uns Behindertensportler "testen". Voraussichtlich
im April soll es zu einem Vergleichskampf kommen (inoffizielle
Vorabinfo als PDF).
Im April beginnen
auch die Vorbereitungen mit meinem Kumpel Mehmet Housein auf die
Europameisterschaften im
August in Willingen. Ich
will nichts unversucht lassen um im eigenen Land meinen ersten EM-Einzeltitel
zu feiern.
Im Oktober stehen
die Deutschen Meisterschaften der Rollstuhlfahrer in Bad Wildungen
auf dem Programm. Außerdem folgen sicherlich noch die Ausschreibungen
für das Turnier in Kempten und in Hessen. Hoffentlich läuft
die Kugel auch wieder in Baden-Württemberg - Ich würd´s
mir wünschen...
Ich wünsch
euch was, bleibt sauber!
Eintrag
am 18. Dezember 2007
Endlich Pause!
Nach der Deutschen Meisterschaft war bei mir der Akku auf Null.
Und nachdem auch die letzten beiden Oberliga-Spieltage dieses Jahr
gespielt sind, möchte ich einen kleinen Rückblick ins
Jahr 2007 machen - Ein erfolgreiches Jahr...
Zuerst
möchte ich auf das Vereinsgeschehen beim PBC Backnang
zurückschauen. Als Verbandsliga-Zweiter haben wir bei den Relegationsspielen
zwei, wenn auch knappe, Niederlagen einstecken müssen. Nichts
war´s mit dem erhofften Aufstieg in die vierte Liga - Bis
doch die erfreuliche Nachricht kam das Aalen den Sprung in die 2.
Liga schaffte und somit Teams in den nachfolgenden Ligen aufrutschten.
Wir waren als letztes glückliches Mannschaft dabei. Klar war
mir und meinen Teamkollegen Alberto, Mehmet, Tobias, Ralf, Eduardo
und Jens, dass die neue Oberliga-Saison eine ganz schwierige wird. Zwar haben
wir in den bisherigen 5 Spielen keinen Punkt eingefahren, den drittletzten
Platz habe ich aber noch nicht abgeschrieben. Einen Neuanfang gab
es dann noch, als Ende November sich ein Vorstand fand (mit mir
als Kassenwart).
Eine Achterbahn der
Gefühle spielte sich bei mir bei meinem Gastspiel in Florida
ab. Zuerst fliege ich im Herbst bei den US Open gleich
aus dem Hauptfeld um ihm "Verliererturnier" (u.a. mit
Europameister Kimberley, Japans Nummer Eins Takahiro Terada und
vielen weitern Klassespielern) den Sieg einzustreichen. In der anschließeneden
WPA-Weltmeisterschaft spielte ich auf hohem Niveau weiter bis
mich zum ungünstigsten Zeitpunkt eine Grippe stoppte. Die mögliche
Medaille war futsch, Gold gab es dennoch: Dank meines österreichischen
Kumpels Emil Schranz siegten wir im parallel laufenden Team-Wettbewerb. Danke Emil, hast mich super durchgeschleift!
Ohne Medaille musste
ich auch von den Europameisterschaften im Frühjahr aus Tschechien nach Hause
fahren. Auch hier fehlte wieder nur eine Partie um das Edelmetall
vom Vorjahr zu wiederholen. Dennoch bin ich bei der nächsten
EM im Sommer 2008 in Willingen mit von der Partie. Bei den Deutschen Meisterschaften holte ich gleich beide Titel, im 8-Ball
und im 9-Ball.
Weiter feierte ich
Siege in Kempten (Billard-Park-Meisterschaften) und Bad Homburg (offene Saarland-Meisterschaften). In Rödermark (offene
Hessen-Meisterschaften)
kam ich zwar nicht über einen 9. Platz hinaus, juckte mich
aber auch recht wenig. Wie schon anfangs erwähnt: Beim "Boxenstop"
auf der Heimfahrt von der DM war der Kopf einfach leer.
Auf diesem Weg
möchte ich so vielen Freunden, Organisatoren und Verbandsvertretern
danken. Persönlich danken möchte ich meinem Freund und
Trainer Mehmet
Housein. Dank
seiner Geduld und dem Einsatz hat er mich zu dem erfolgreichen Jahr
angetrieben. Ich freue mich schon jetzt auf die Vorbereitung auf
die EM! Dankeschön natürlich auch an Claudia Swoboda (Kempten), Werner Feß (Bad Homburg) und Norman Hopson (Neu-Isenburg), die sich mal wieder
hauptverantwortlich für die großartige Ausrichtung der
nationalen Turniere auszeichneten. Nicht zu vergessen die DBU, wo
ich Bundessportwart Werner Ertel hervorheben möchte. Die DM in Willingen war
wegweisend für den Rollstuhlsport in Deutschland.
Während
des gesamten Jahres bekam ich immer wieder unterstützende Mails
und Gästebucheinträge. Tut verdammt gut jede einzelne
Zeile zu lesen. Dank
euch allen! Dies
gilt natürlich auch für Dieter Eblen und sein Team von der Württembergischen Versicherung
in Backnang sowie natürlich Reiner Kowarik von NIR, der deutschen Longoni-Vertretung. Vergessen
darf und möchte ich nicht der Firma H.E.W.I.Metal-Ltd. in Schorndorf sowie iBEA-Tours in Althütte - Ingo und Simone haben auf ihrer Ägypten-Tour
den "1.FC TV" gegründet. Au Backe, ihr seid echt
kaputt... ;-) Last, but not least, einen lieben Gruß an meine
ganze Familie!!!!!!!!
Liebe (Billard-)Freunde:
Danke, danke, danke! Wir sehen und/oder hören voneinander im
neuen Jahr, wenn wieder aufregende Turniere und Aufgaben auf mich
warten. In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen:
EIN
FRÖHLICHES WEIHNACHTSFEST & EINEN GUTEN START INS
NEUE JAHR !!!
Eintrag
am 22. Oktober 2007
Puh, die anstrengende
Woche in Tampa/Florida ist vorbei, leider aber auch der angeschlossene
Urlaub durch den "Sunshine State". Während es in
der Erholungsphase praktisch nur positive Erlebnisse gab, so waren
die 7 Wettkampftage im "Planet 9-Ball" mal wieder ein
Wechselbad der Gefühle für mich...
Begonnen
wurde mit den "US Open" am 28. September. Und den Start
hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Zuerst haut mir die Nummer
Zwei der USA, Nick West, so die Kugeln um die Ohren das ich nicht
mehr wußte wo hinten und vorne ist. Das war eine Lektion,
die ich so schnell nicht vergessen werde. Vorwürfe kann ich
mir aber keine machen, Nick spielte einfach super und hatte im richtigen
Moment das Quäntchen Glück, das man eben auch braucht.
Mit der erteilten Lektion musste ich schon in der Verliererrunde
mein ganzes Können zeigen um im starken 44-Mann-Feld zu bestehen.
Was der Engländer Mick Langley und ich dann aber vollbrachten
war eine Lachnummer. Nichts ging, weder bei Mick, noch weniger bei
mir. Au Backe, nach dem 3:7 und dem gleichzeitigen Aus bei den US
Open war ganz schön angefressen und man stellt sich die Fragen,
warum man überhaupt soviel trainiert hat.
So habe ich zunächst
das "Second-Chance-Turnier", der Wettbewerb der Spieler, die
frühzeitig aus dem Hauptturnier ausgeschieden sind, als Trainingseinheit.
Von Spiel zu Spiel fühlte ich mich wohler am Billardtisch,
das Spielen machte plötzlich wieder Spaß und ich wußte
nun, wofür der ganze Trainingsaufwand mit meinem Kumpel Mehmet
gut war. Und übrigens, den Namen "Verliererturnier"
hatte dieser Nebenwettbewerb ganz und gar nicht verdient. So waren
unter anderem der amtierende Europameister Roy Kimberley, Japans
Nummer Eins Takahiro Terada und weitere wirklich starke Teilnehmer
am Start, denen man eher gute Chancen im Hauptturnier einräumte.
Daher war der 7:2-Finalsieg über den Ami Terry Darling nicht
nur ein schönes Trostpflaster für mich. Ich hatte unheimlich
Selbstvertauen gesammelt und der eigentliche Hauptwettbewerb, die
"WPA-Weltmeisterschaften
2007", konnten kommen.
Als gesetzter Spieler
genoß ich zuerst ein Freilos um dann in Runde 2 gegen den
Jeff Dolezal, Präsidenten des amerikanischen Billard-Rollstuhlverbandes
NWPA, meine Klingen zu kreuzen. Und irgendwie tat mir Jeff leid,
denn er war auch während unserer Partie mehr mit der Organisation
beschäftigt als mit seinem eigenen Spiel. Ständig klingelte
sein Handy oder irgendjemand fragte ihn etwas. Das ständige
Stören war auch für mich nicht hilfreich, die Konzentration
ließ von Minute zu Minute nach. Dennoch gelang der Auftaktsieg
und ich freute mich auf das Duell gegen den Überraschungssieger
der US Open, Karl Reed aus England. Hier war ich wieder voll konzentriert
und nutzte die Fehler meines Kontrahenten gnadenlos aus. Am Ende
stand ein klarer 9:5-Sieg zu Buche. Spannender verlief da schon
das Match gegen den unbequem zu spielenden Amerikaner Kray Mims.
Beim zwischenzeitlichen 6:3 versuchte ich mit einen Cut auf die
gewinnbringende Neun den Vorsprung auszubauen, was aber misslang
- Und plötzlich hieß es 6:7. Erst klingelte eine "Dusselneun"
im Loch, dann schoss Kray aus um ein Neunballbreak hinterherzuschicken.
Der Ami erhöhte nach einem Safeduell auf 8:6, aber ich kämpfte
mich nochmals auf 8:8 heran. Keiner von uns wollte sich einen Fehler
leisten und so war die "2" der Ball im letzten, entscheidenden
Spiel, die auf dem schweren Tisch hin- und hergeschoben wurde. Bis
sich nach einem verunglückten Safe-Versuch mir die Chance bot.
Ich schoß bis zur Acht sauber aus, aber irgendwie griff das
Effet nicht und die Ablage auf den Matchball misslang. Keine Ahnung
wie lange ich überlegte welcher Stoß der geeignetste
ist, letzenendes entschied ich mich für einen dünnen Lochversuch
des Matchballs mit gleichzeitigem Rechtseffet und dem schnellen
Tempo, das im Notfall nicht viel liegenbleiben sollte. So geschah
es auch, ich verpasste die erste Möglichkeit zum Sieg, für
Kray blieb ein schwerer Matchball liegen, den auch er unter dem
Druck deutlich verschoß. Und ich hatte ein Dejá Vu
aus dem 10. Spiel. Wieder lag dort der Cut, diesesmal auf der anderen
Seite. Aber ich wußte, die werde ich hundertprozentig lochen.
Spiel, Satz und Sieg, der Stein der mir vom Herzen fiel war in ganz
Tampa zu hören.
Den
Hals- und Kopfschmerzen, die ich an diesem Tag verspürte, gab
ich zunächst nicht allzugroßer Sorgnis bei. Nach dem
langen Spiel gegen Mims wollte ich aber nur noch ins Bett. Tatsächlich,
ich hatte mir eine Grippe eingefangen. Was für ein Timing,
ein Spiel von den Medaillen entfernt. So versuchte ich mit Medikamenten
über Nacht herauszuschwitzen was möglich war. Am Morgen
ging es mir aber richtig dreckig. Mal schwitzte ich, dann bekam
ich wieder Schüttelfrost. Es soll keine Ausrede sein, aber
förderlich für das Spiel gegen den hochgehandelten Henrik
Larsson, mein ewiger Gegner aus Schweden, war der ständige
Umschwung im Körper sicherlich nicht. So kam es, wie es kommen
musste, glatt mit 4:9 musste ich in die Verliererrunde. Eine halbe
Stunde Zeit wurde mir gegönnt um mich gegen den World-Games-Sieger
Fred Dinsmore vorzubereiten - Was ich mit einem kurzen Schlaf ausnützte.
Trotz allem wollte ich unbedingt gewinnen um am letzten Spieltag
mit im Rennen um den Titel zu bleiben. Doch wie ich auch versuchte
mich zu konzentrieren, ich konnte meine Möglichkeiten nicht
nutzen und unterlag dem Iren mit 6:9. Wie sagen die Amis léger?
´Shit happens´ - Wofür ich mir aber auch nichts
kaufen kann, es ist einfach nur schade, dass gerade in diesem Moment
mich so etwas stoppt...
Aber es gab ja noch
ein Happy-End! Gemeinsam mit meinem österreichischen Kumpel
Emil Schranz bildete ich das "Scotch-Doppel" Rack´n´Roll
um über die Tage im Teamwettbewerb etwas zu reißen. Während Henrik
Larsson im WM-Finale den Belgier Kurt Deklerck bezwang, so waren
das deutsprachige Doppel im Finale über die "Royal Family",
bestehend aus Roy Kimberley (England) und Takahiro Terada (Japan),
erfolgreich. 2 Turniersiege bei 4 gespielten Wettbewerben, dazu
Rang 5 bei der WM, auch wenn ich natürlich lieber eine Medaille
gehabt hätte, mit dem Abschneiden bei diesen 7 Wettkampftagen
muss ich zufrieden sein.
In Deutschland geht
es gleich richtig weiter. Vom 7.
bis 9. November spielen
die Rollstuhlfahrer in Bad Wildungen um den Titel bei den Deutschen Meisterschaften der DBU. Gleichzeitig geht es im Einfach-KO-System
im 8- und 9-Ball um die Qualifikation
zur Europameisterschaft 2008.
Auf der Heimfahrt
werde ich im hessischen Rödermark-Urberach Station machen.
Am 10. und 11. November veranstaltet der PC 69 Babenhausen die
"Internationalen Hessen-Meisterschaften" für Körperbehinderte.
Auf geht´s,
die Kugeln rollen weiter...
Eintrag
am 21. September 2007
Woohoo,
die Zeit rennt ganz schön davon. Aber ich bin wirklich froh,
wenn am Mittwoch der Flieger in Richtung Florida abhebt.
Im "Sunshinestate" wird das Wetter hoffentlich genauso
heiß wie die zwei bevorstehenden Turniere. Die US Open steigen vom 28. bis 30. September und bei den WPA 9-Ball Weltmeisterschaften vom 1. bis 4. Oktober wird ebenfalls der
neue Titelträger gesucht. Die genaue Teilnehmerzahl weiß
ich nicht, aber erfährungsgemäß erwarte ich so um
die 50 Kontrahenten aus Nordamerika, Asien, Australien und Europa.
Ich freu mich schon riesig auf das Wiedersehen mit meinen Kumpels
aus aller Welt! Gespielt wird im "Planet 9-Ball"
ganz nach dem Namen des Austragungsortes in Tampa: 9-Ball.
Tietelträume hat natürlich jeder, aber ich gehe besonnen
die ganze Geschichte an. Primär will ich gutes Billard spielen.
Dank dem super Training mit meinem Coach und Teampartner Mehmet fühle ich mich bestens vorbereitet. Jetzt muss ich
"nur" noch das Erlernte zum richtigen Zeitpunkt auf den
Tisch bringen. Und dann klappt es auch logischerweise mit einer
guten Platzierung.
Ich will versuchen
euch über mein Gästebuch täglich über das Geschehen in
Tampa zu informieren. Da ich kein Laptop habe ist es oft schwer
im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" *lach* einen
Internetzugang zu finden. Unten müsstet ihr mein Gästebuch
sehen, ansonsten klickt einfach HIER.
In diesem Sinne wünsch
ich euch jetzt schon eine gute Zeit, vergesst nicht mir die Daumen
zu drücken und seid so brav wie ich... ;-)
Eintrag
am 28. August 2007
Die Vorbereitungen
auf meinen Florida-Trip
2007 laufen auf Hochtouren.
Flug und Hotel sind gebucht, der Papierkram ist erledigt. Jetzt
heißt es für mich "nur noch" gewissenhaft auf
die US Open (28. bis 30. September) und die WPA 9-Ball Weltmeisterschaften (1. bis 4. Oktober) in Tampa vorzubereiten.
Das heißt auf gut Deutsch: Training, Training und nochmals
Training. Dabei darf ich mich schon jetzt bei meinem Kumpel Mehmet Housein bedanken. Unser 8-Ball-Duell (rechts) haben wir auf Eis
gelegt um gemeinsam an einem erfolgreichen Abschneiden zu arbeiten.
Super Mehmet!
Willkommene
Abwechslung, und gleichzeitig die Überprüfung meiner jetzigen
Form, waren die Offenen
Saarlandmeisterschaften 2007
am 25./26. August in Homburg. Das 9-Ball am Samstag hatte ich ungeschlagen
für mich entschieden. Die Weichen auf den Sieg im 8-Ball hatte
ich auch am Sonntag richtig gestellt, den Matchball dann aber vergeigt
und der Sieg ging an meinen Freund Norman Hopson. Ich wär kein
Sportler, wenn ich nicht ein wenig enttäuscht wäre. Aber
in 11 Spielen habe ich 10mal den Tisch als Sieger verlassen, auch
Norman dreimal bezwungen, und einige Spiele ausgeschossen. Ich bin
zufrieden mit meiner Leistung, was mir am Wichtigsten ist. Okay,
den Matchball hätte ich nicht danebensetzen sollen, aber sowas
ist auch schon Boris Becker passiert und der kriegt auch noch Kinder...
Kein Beinbruch also,
meine Fehler werde ich analysieren und ich hoffe, das ich diese
in den nächsten 4 Wochen abstellen kann. Nachzureichen wäre
noch mein Dank an den saarländischen Organisator des Turnieres,
unserem Werner Feß. Schon stark und aller Ehren wert, wie
er die Kraft aufbringt trotz seiner schweren Behinderung dieses
Turnier am Leben zu erhalten. Dankeschön auch an Elisabeth Binz für den angenehmen Aufenthalt im Billardbistro Break
9 sowie dem Saarländischen
Billardverband. Ich freu
mich schon auf das nächste Jahr und vielleicht kann ich dann
meine Titel 8 und 9 einsammeln.
Bekannt wurde unterdessen
auch, dass die offenen Hessen-Meisterschaften im November steigen. Der genaue Termin
ist noch nicht bekannt, werdet ihr aber an dieser Stelle nachlesen
können.
Eintrag
am 6. August 2007
Hallo liebe Freunde,
und Mahlzeit... So
viel Neues gibt es nicht zu berichten. Die "Früh-Herbst"-Pause
(oder wie man bei dem Wetter auch sagen will) hat auch mich im Griff.
Mal etwas Distanz gewinnen und Appetit für neue Aufgaben bekommen,
denn schon bald geht die Saison wieder los...
Bis
zum Auftakt in der Oberliga
Nord Baden-Württemberg
vergehen noch ein paar Wochen. So allmählich geht es mit dem
Training wieder los. Wobei es fraglich ist, ob ich meine Teamkameraden
vom Backnanger BC überhaupt zum Saisonstart begleiten
(und zum Sieg schießen!) kann.
Denn in Tampa/Florida stehen die 5.
WPA-Weltmeisterschaften
der Rollstuhlfahrer auf dem Programm. Genau gesagt vom 1. bis 4. Oktober. "Warmspielen" kann ich mich zuvor auf den
US Nationals, die an gleicher Stelle stattfinden. 2-in-1,
starke Sache! Nach der Turnierabsage der Verantwortlichen der World Games in Taipeh bin ich jetzt überglücklich,
das am Wochenende von der EPBF die offizielle
Nominierung in mein Postfach
flog. Nominiert sind die besten 11 der vergangenen Europameisterschaften.
Somit ist diese WM-Nominierung jetzt mehr als nur ein kleiner Trost
für die knapp verpasste EM-Medaille. Nach Silber 2000 und Bronze
1999 hoffe ich natürlich auf die Komplettierung meiner WM-Sammlung,
aber davor muss jetzt erst einmal der Schweiß fließen.
Hat von euch jemand eine Idee, wo ich zumindest einen Teil meiner
Unkosten von 1.200 Euro herbekommen kann? Zuschüsse von den
Verbänden gibt es ja leider keine...
Ein erster Test steht
ja in Kürze schon bevor: Nachdem in diesem Jahr in Baden-Württemberg
keine offenen Meisterschaften ausgetragen wurden (schade eigentlich!)
hat die Saarländische Billard Union wieder zu den jährlich
stattfindenden "Internationalen
Offenen Saarland-Meisterschaften"
eingeladen. Natürlich werde ich hier alles daran setzen nach
zuletzt 4 Turniersiegen in Folge die Nummer 5 zu feiern. Die Konkurrenz
schläft nicht, aber genau darauf freue ich mich ja am 25. und 26. August in Homburg/Saar.
Wie dieses Turnier
endete und was aus Florida wird, das könnt ihr in Kürze
hier nachlesen. Ich freu mich auf euren Besuch und DANKESCHÖN
an alle Freunde, die mir nette Mails schreiben...!
Eintrag
am 12. Juni 2007
World Games oder Weltmeisterschaften?
Oberliga oder Kreisliga? In den letzten Tagen haben sich einige
Fragen aufgebaut und zum Teil auch schon von selber beantwortet.
Da
sind zunächst die IWAS
World Games, die vom 9.
bis 19. September in Taiwan veranstaltet werden. Seit Januar freue
ich mich auf dieses Highlight des Jahres. Die Anmeldung über
den DRS ging fristgerecht raus, die Antwort und weitere Informationen
zum Pool-Billard-Event ließen aber auf sich warten. Nach einem
Telefonat vergangene Woche mit den Veranstaltern aus China ist die
Ernüchterung groß: Wegen fehlender Teilnehmer wurde die
Billard-Veranstaltung kurzerhand gestrichen. Da kriege ich doch
glatt den "Tai-Wa(h)n"...
Echt schade, ich wollte
unbedingt wieder in Taipeh an den Start und meine Medaille, die
mir 2004 "geklaut" wurde, wiederholen. Dafür geht
es jetzt zu den WPA-Weltmeisterschaften nach Tampa, Florida. Vom 1. bis 4. Oktober
werden diese im "Planet 9-Ball" ausgetragen. Zuvor gehen
die US Open am selben Ort über die Bühne
- Wenn die Termine nun endlich mal vom Verband bestätigt werden.
Ich muss also wieder warten...
Warten heißt
es auch beim Billard-Verband Baden-Württemberg. In der abgelaufenen
Verbandsliga-Saison habe ich ja gemeinsam mit meinen Teamkollegen
eine tolle Runde hingelegt und uns als Zweitplazierter die Aufstiegsspiele
zur Oberliga qualifiziert. In Calw hatten wir aber
beide Begegnungen knapp verloren und der Aufstieg war verpasst.
- Denkste! Dank der Aalener Mannschaft, die in die 2. Bundesliga
aufgestiegen sind, Gratulation an dieser Stelle, wurde doch noch
ein Platz für uns in der Oberliga frei. Es werden uns heiße
Partien in der der vierten Liga erwarten, wenn die fehlenden Unterlagen,
die der Verband noch von unserem Verein anforderte, fehlerfrei sind.
Unterdessen
wurden das zweite Behindertenturnier
in Kempten ausgetragen.
Unter dem Motto "Aus
Spaß am Sport"
trafen sich knapp 40 behinderte Sportler zum Vergleich. Wie im Vorjahr,
so wurde auch am vergangenen Sonntag, den 10. Juni, die Behinderungen
und Leistungsstärken in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Verlierer
gab es eigentlich keine. Obwohl mir Marc Buchen schon etwas leid
tut. In "meiner" Gruppe musste ich eben gegen Newcomer
Marc sowie Kumpel Jo Schuler antreten. Diese Gruppe komplettierten
drei weitere lokale Spieler, die mit dem Ausgang der Plätze
1 bis 3 aber keine Rolle spielen sollten. Das spannende Ende begann
mit meiner 2:3-Niederlage gegen Marc, der meine 2:0-Führung
mit cleverem Spiel umdrehte und verdientermaßen dann auch
gewann. Als Jo dann Marc mit 3:1 schlug war die Tür zum Sieg
für mich wieder ein Spalt offen, denn in der letzten Partie
traf ich auf meinen EM-Kollegen Jo. Für mich war klar, mit
einem 3:0 könnte ich doch wieder den ersten Platz belegen.
Die Chancen schwanden als ich im ersten Spiel die gewinnbringende
Acht in das falsche Loch jagte. Meine Kopfrechnung ergab aber, das
mir auch ein 3:1
zum Turniersieg reichen würde. Im dritten Spiel haben Jo und
ich uns gleichermaßen blöd angestellt, dennoch konnte
ich mit 2:1 in Führung gehen und nachdem das 4. Spiel nach
einem schönen Runout ebenfalls an mich ging wurde gerechnet.
Es reichte zum Sieg wirklich nur durch ein einziges Spiel vor Jo,
der wiederum ein Spiel Vorsprung auf Marc hatte. Aber ich denke,
wir dürfen uns alle als Sieger erklären!
Auf diesem Weg möchte
ich mich noch für die Gastfreundschaft in Kempten bedanken. In erster Linie bei
unserer Claudia vom Billard-
und Snookerpark. Aber auch
natürlich bei "meiner" Cocktail-Queen Mareen sowie den zahlreichen Helfern des BSV Kempten.
Es war alles in allem eine wirklich super Veranstaltung und das
Motto hatte voll gegriffen, denn Spaß am Billardsport hatten
alle! Ein fettes Dankeschön
ins Allgäu und auf Wiedersehen im nächsten Jahr!!!
Autsch, fast hätte
ich jetzt noch die Saustall-Trophy am 7. und 8. Juli vergessen. Mit meinem
Kumpel Emil aus Innsbruck werde ich erstmals unter dem Team "Rack´N´Roll" im österreichischen
Fieberbrunn an diesem Fun-Turnier
teilnehmen. Ein Turnier, das nicht so bierernst genommen werden
sollte. Aber im Doppel mit Stoßwechsel sind "Sanchez"
und ich ja auch eingespielt und fürchten niemanden...
Eintrag
am 3. Mai 2007
das herrliche Wetter
hat endlich Einzug gehalten. Die Zeit um das zu genießen kommt
auch bald, denn so langsam wird es auch im sportlichen Bereich etwas
ruhiger. Die Pool-Billard-Ligen sind beendet und gemeinsam mit meinen
Sportkameraden der 1. Mannschaft des Backnanger BC habe ich als
Verbandsliga-Zweiter die Relegationsspiele für die Oberliga erreicht. Als Außenseiter
fahren wir am 20. Mai zu den Play-Offs nach Calw, wo wir den
etwas überraschenden Saisonverlauf krönen wollen.
Dabei muss ich auch
meinen Teamkollegen Mehmet
Housein zum Chinesen einladen.
Nein, ich habe keine Wette verloren. Vielmehr ging unser 9-Ball-Duell doch ziemlich deutlich mit 99:85 an ihn.
Ich gratuliere, aber im 8-Ball muss er sich dann warm anziehen.
Und das bei der Hitze - Viel Spaß Mehmet! Ich werde keine
13 Spieltage brauchen um Dich gnadenlos in die Knie zu zwingen...
;-)
Weiter geht es am
10. Juni in Kempten, wo Claudia und ihr herzliches Team wieder
Behindertensportler zum 2. Turnier nach 2006 begrüßen.
Ein etwas anderer Event, wo der Billardsport nicht an oberster Stelle
steht. Vielmehr soll mit dem Spaß am Sport Billard nähergebracht
werden. Ein buntes Programm erwartet die Teilnehmer aus Nah und
Fern.
Ob ich allerdings
in Kempten mit von der Partie bin, das ist noch nicht sicher. Am
2. Juni geht die Fußball-Oberliga zu Ende. Und nach Stand der Dinge auch
erfolgreich für mein Team, der SG Sonnenhof Großaspach. Dem Klassenerhalt sind wir sehr nahe
- 5 Spieltage vor Saisonschluss. Und wenn dann alles gut läuft,
dann steht einem lustigen Saisonabschluss nichts im Wege.
Von den offenen Landesmeisterschaften
in Baden-Württemberg, Saarland oder Hessen habe ich noch nichts
gehört, aber mit meinem Kumpel Emil aus Innsbruck werde ich
unter dem Team "Rack´N´Roll" an der Saustalltrophy
im österreichischen Fieberbrunn teilnehmen. Auch ein Turnier, das nicht so bierernst
genommen werden sollte. Aber im Doppel mit Stoßwechsel sind
"Sanchez" und ich ja auch eingespielt.
Kopfzerbrechen macht
mir vielmehr der Herbst. Vom 9.
bis 19. September steigen
in Taipeh die IWAS-World
Games. Ein Highlight des
Jahres, auf das ich mich schon freue. Ziemlich neu ist aber die
Bekanntmachung aus den USA. Die NWPA, der hiesige Rollstuhl-Billardverband,
will vom 1. bis 4. Oktober
die offizielle WPA-Weltmeisterschaften im 9-Ball ausrichten. Zuvor steigen die US Nationals. Zwei hochkarätige und äußerst attraktive
Rollstuhl-Turniere die mich schon locken. Allerdings ist damit ein
finanzieller Kraftakt verbunden, den ich jetzt noch nicht zu bewerkstelligen
weiß.
Aber kommt Zeit, dann
kommt auch Rat. Was geschehen wird, das könnt ihr hier bald
nachlesen. Unter "Sportkalender" findet ihr auch nochmals alle Turniere analogisch
aufgelistet. Also, schaut bald wieder vorbei...
Eintrag
am 26. März 2007
Euer
Daumendrücken, die tolle Unterstützung im
Gästebuch, per eMail, Handy und SMS - Herzlichen Dank euch allen, die mich bei den diesjährigen
Europameisterschaften
im tschechischen Liberec vom 19. bis 24. März so großartig unterstützt
hatten! Leider fielen die knapp 600 Kilometer Heimfahrt
sehr schwer, denn im Gepäck war nicht die erhoffte
Medaille...
Dabei begann alles Bestens.
Die Auslosung war genau nach meinem Geschmack. Mit viel
Selbstvertrauen ging ich am Montag in die erste 8-Ball-Partie gegen den Serben Nikolic. Aber gerade dieses Selbstvertrauen verflüchtigte
sich binnen Minuten. Was ich auf dem blauen Tuch auch
anstellte, nichts gelang. Mit dem schnellen Filz hatte
ich anfänglich ebenso große Probleme wie
mit dem Bandenabschlag während des gesamten Turniers.
So lag ich schnell mit 1:3 zurück, drehte aber
noch den Spieß durch Kampfgeist zum wichtigen
5:3-Auftaktsieg. Ein besseres Spiel versprach ich mir
gegen den starken Slowenen Braijkovic. Das ich beim 4:4 aber einen Cut meines Matchballs
zu leicht spielte, das wird mir noch längere Zeit
hinterherhängen. Der Grund ist einfach: Im 4.Spiel
versenkte ich die 8 korrekt, aber auch die Weiße.
Statt 3:1 hieß es 2:2. Das ging mir beim entscheidenden
Ball durch den Kopf - Was für ein Fehler! So ging
es in die frühzeitig in die Verliererrunde, wo
ich auf den zweiten Serben Tegeltija traf. Hier machte ich auch einige dumme Fehler,
nach dem 0:1-Rückstand war aber die Frage nach
dem Sieger schnell beantwortet. Einige starke Bälle
brachten mir den ungefährdeten 5:1-Erfolg. Hätte
man bei Bet & Win darauf wetten können, das
nun mein ewiger Kontrahent Larsson
und meine Wenigkeit in der Looserround aufeinandertreffen,
man hätte viel Geld verdienen können. Im Centercourt
fühlte ich mich wohl, unter den Augen des sachkundigen
Publikums spiele ich sehr gerne und führte auch
schnell mit 3:1. Henrik konterte stark und bis zum 3:3-Ausgleich
war ich dem Zuschauen verbannt. Der schwedische Meister
hatte schließlich noch das Glück des Tüchtigen
im 7.Spiel und als ich darauf eine Kugel aus spitzem
Winkel an die Kante des Mittellochs setzte war das Aus
im 8-Ball besiegelt.
Wesentlich
mehr erhoffte ich mir natürlich in meiner Paradedisziplin
9-Ball. Die Bronzemedaille wollte
ich natürlich schon gerne verteidigen, aber auch
hier wurde nichts draus. Nach einem Freilos zum Auftakt
wartete mein Kumpel aus Innsbruck auf mich. World Games-Sieger
Schranz begann auch stark, verpasste aber das 3:0. Vielleicht
ein Knackpunkt in der Partie, denn ich konnte nicht
nur aufholen, sondern auch eine unglaubliche Kombination
über den gesamten Tisch zum 7:4 versenken. Unglaublich
war auch mein Kampf um den Einzug in das Viertelfinale.
Gegen den Engländer McNeill
gelang mal wieder gar nichts, lag schnell fast aussichtslos
mit 1:4 im Hintertreffen. Aber das Kämpfen habe
ich zum Glück erlernt und so ging das Match über
die volle Distanz. Auch hier ging ich eine nicht einfache
Kombination an, die dann auch misslang. "Meckie"
konterte und beendete die Partie zu seinen Gunsten.
Über die Verliererrunde gelang mir dennoch der
Einzug in die Finalrunde, Newcomer Kam
aus Holland hatte beim 7:2 nicht wirklich eine Chance.
Diese Begegnung war auch mein erstes Match in dem ich
Selbstbewusst auftrat. Das mein Gegner erneut Larsson hieß beflügelte mich sogar mehr
als das es mich hemmte. Aber den Beginn habe ich total
verschlafen. Und als ich eine einfache 9 nicht ins Ziel
brachte war der mögliche 2:2-Ausgleich dahin, ich
rannte dem Rückstand erfolglos hinterher. Mir gelangen
noch einige schöne Partien und sehenswerte Bälle,
was aber bei der 4:7-Niederlage nur Makulatur war.
Meinen
Rollstuhl-Kollegen erging es noch schlechter. Jo Schuler, der im vergangenen Jahr sein
EM-Debüt gab, konnte leider nur eines seiner 5
Spiele gewinnen. Erstmalig war auch der Passauer Manfred Gattinger mit am Start, aber hypernervös
musste er Lehrgeld zahlen und unterlag in allen 4 Begegnungen.
Besser machten es in gewohnter Art und Weise die Damen
und Herren. Im 8-Ball feierte Teamleader Werner Ertel und das deutsche Team einen
Doppelerfolg: "The Machine" Oliver Ortmann und Diana
Statezcny eroberten
die Europa-Krone, zudem gab es noch Bronze durch den
"Terrier" Markus
Westen. Gold
und Silber auch im 9-Ball: Thorsten Hohmann rieß im Finale die Arme nach oben.
dieses Finale verpasste Ralf
Souquet gegen
den Polen Babica mit 8:9 nur knapp. Trotzdem, Bronze
ist ja so schlecht auch nicht. Ich hätte mich gefreut...
Überhaupt
war die Stimmung im deutschen Team super. Wir Rollstuhlfahrer
wurden super klasse von der gesamten Mannschaft aufgenommen.
Die EM hätte richtig Spaß machen können,
wenn ich mein Potential auch nur annähernd hätte
abrufen können. Dieser fade Beigeschmack hängt
mir als ehrgeizigen Sportler eben etwas nach und es
tut mir auch leid, das ich das von der DBU in mich gesetzte
Vertrauen nicht umsetzen konnte. Aber so ist es eben
im Sport, es gibt immer wieder Höhen und Tiefen.
Ich will auch keine Ausreden suchen. Begünstigt
hat mein Abschneiden sicherlich auch nicht mein Tennisellbogen
und die, na sagen wir mal, "bescheidenen"
Tische. Ich spiele eben viel mit der Bande, wenn die
Reaktion aber immer wieder eine gänzlich andere
ist als man erwartet, dann ist das schon zum Haareraufen.
Ich habe
mich anfänglich bei euch bedankt für die tolle
Unterstützung. Bedanken möchte ich mich aber
auch nochmals bei Bundestrainer
Andreas Huber
und meinem Teampartner aus Backnang, Mehmet Housein. Wir beide werden noch viele weitere Stunden
gemeinsam am Tisch verbringen, das verspreche ich. Denn
die letzten Wochen haben mir einen ungehörigen
Schub gegeben. Danke auch an die Deutsche Billard Union und Teamleader
Werner Ertel
sowie ALLEN
deutschen Spielern
für eine tolle Zeit in Liberec. Ich hoffe natürlich
es kommt zu einem Wiedersehen spätestens 2008 in
Willingen, wo dann die Europameister gekürt werden.
Mit oder
ohne Volkmer? Das steht für mich in den Sternen...
Bekanntlich wurde ja zeitgleich zur EM die Deutsche Meisterschaft der
Körperbehinderten in Ludwigsburg ausgespielt. Der 8-Ball-Titel
ging erneut an Manuel Radu vor Hansi Benzinger, im 9-Ball
knüpfte mir Stefan Barth kampflos den Titel ab.
Ich kann nun, wie auch Jo und Manfred, nur abwarten
wie die DBU das Rolli-Team für 2008 nominiert.
Es wird noch viel Zeit vergehen, aber gerade nach den
jüngesten Titelkämpfen schwirren diese Gedanken
im Kopf herum.
Der Kopf
muss jetzt aber noch einmal frei werden. In der Verbandsliga stehen im April die letzten
3 Spieltage an und wir haben die Meisterschaftschancen
noch nicht begraben. Weitere Turniere folgen in den nahen Zukunft.
Lassen
wir´s angehen! |
|

Jo
Schuler in Action!

Manfred
"Der Trümmerer" Gattinger.

"Ein
Schiff wird kommen" - Teamleader Werner Ertel.

So
seh´n Sieger aus! Peter Link im "Siegestaumel"... |
Eintrag
am 12. März 2007
Die Zeit rennt dahin,
der Countdown tickt unerbarmlich hinunter. Aber: Ich freue mich
riesig auf die Europameisterschaften
vom 19. bis 25. März in Liberec/Tschechien. Am kommenden Montag geht es also endlich los! Ich bin
stolz ein Teil des deutschen Teams zu sein, das mit folgenden Spieler/innen
die schwarz-rot-goldenen Farben vertritt:

|

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Oliver Ortmann |
Thorsten Hohmann |
Ralf Souquet |
Markus Westen |
Jörn Kaplan |
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Tankred Volkmer |
Joachim Schuler |
Manfred Gattinger |
|

|

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Tanja Kirschmann |
Daniela Benz |
Diana Statezcny |
Janine Schwan |
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Mein
ganz herzlicher Dank gilt vorab schon meinem Teamkollegen und "Duell-Gegner"
Mehmet Housein. Nach zwei Kader-Trainingseinheiten mit
Bundestrainer Andreas Huber habe ich komplett meinen Stoß
umgestellt, Mehmet hat mich dabei super unterstützt und eine
harte Zeit in der Vorbereitung auf die EM geliefert. Ich hoffe,
ich kann mein Versprechen einlösen um Dich Mehmet nächstes
Jahr zur Backnanger Sportlerehrung einladen zu können. Dafür
ist das Viertelfinale Pflicht. Aber insgeheim hoffe ich auf ein
besseres Abschneiden als im Vorjahr, als ich im 9-Ball die Bronzemedaille
in Empfang nehmen durfte. Natürlich kann ich kein Edelmetall
versprechen. Versprechen kann ich aber, das ich mich voll hineinhängen
werde um dieses Ziel zu erreichen.
Angesprochen hatte
ich schon die beiden Kader-Lehrgänge mit Bundestrainer Andreas Huber. Er hatte sein Versprechen vom Vorjahr eingelöst
und mich und meine Teampartner Jo Schuler und Manfred Gattinger
in die Sportschule Oberhaching eingeladen. Auch Dir Andi, mein herzlichster
Dank!
Ich hoffe natürlich,
das ihr ALLE die Europameisterschaften im Internet "live"
verfolgt. Dazu darf ich euch auf die offizielle Homepage
zu diesem Event unter www.europeanpoolchampionships.com einladen. Nachfolgend ein paar direkte
Links:
Die Termine und Ergebnisse
der Damen und Herren entnehmt ihr bitte der offiziellen Homepage.
So, was habe ich vergessen?
Mein Tennis-Ellbogen wird noch sorgsam von meiner Physiotherapeutin
Brigitte Kyofski behandelt und macht große Fortschritte. Mein
schickes Longoni-Queue ist mit neuen Moori-Ledern "besohlt"
und vorsichtshalber habe ich auch schon mal die Badehose eingepackt,
falls ich mal Zeit finde in dieser streßigen EM-Woche in Tschechiens
größten Aquapark im Veranstaltungshotel
Babylon unterzutauchen.
Natürlich fehlt auch nicht "Akasensya" - Mein Glücksbringer... Auch er hat sich natürlich mental auf die Europameisterschaften
vorbereitet... ;-) Und dann ist da noch das Wiedersehen mit den
Spielern und Offiziellen. Es wird eine tolle Woche - Ob es eine
hervorragende wird, hängt alleine von mir ab, dessen bin ich
mir natürlich bewußt.
Jetzt aber noch eine
Woche Vollgas geben - Erst beim Training und dann am Sonntag auf
dem Weg nach Liberec!
Einzigster Wermutstropfen
ist die Deutsche
Meisterschaft 2007
( weitere Infos).
Dort können Jo, Manne der Zertrümmerer und ich nicht teilnehmen.
Die werden nämlich am 24.
und 25. März, also
zeitgleich zur EM, in der "Markthalle
Ludwigsburg" ausgetragen.
Ich habe also null Chance meinen deutschen Titel zu verteidigen.
Dennoch wünsche ich Hansi Benzinger und seinem Team einen erfolgreichen
Verlauf und allen Teilnehmern viel Erfolg - I´ll be back!!!
Let´s keep
on Rack´n´Rolling..................
Eintrag
am 26. Januar 2007
Eigentlich wollte
ich euch schon früher etwas über mich berichten. Allerdings
war der erste Monat doch ganz schön streßig. Dabei gibt
es doch einiges zu berichten.
Vorab zu den positiven
Dingen des Lebens. Und Billard ist ja ein wichtiger Bestandsteil
bei mir. Von meinem deutschen Dachverband, der DBU, bin ich nun
offiziell zu den Europameisterschaften
vom 19. bis 25. März in Liberec/Tschechien nominiert worden. Das deutsche Team setzt sich wie folgt
zusammen (Quelle: Homepage des sportlichen Leiters Werner
Ertel):
Die DBU nominierte
ihre Teilnehmer für die Poolbillard Europameisterschaft
2007
Die Europameisterschaft
findet vom 13.-25.03.2007 in Liberec in Tschechien statt.
Gespielt werden die Disziplinen 8-Ball, 9-Ball und 14.1-Einzel.
Auf Grund ihrer Erfolge und den Platzierungen bei den Deutschen
Meisterschaft wurden folgende Herren nominiert: Thorsten
Hohmann, Ralf Souquet, Oliver Ortmann, Jörn Kaplan und
Marcus Westen. Von den Damen wurden nominiert: Diana Stateczny,
Tanja Kirschmann, Janine Schwan und Daniela Benz. Die deutsche
Delegation wird durch die Rollstuhlfahrer Tankred Volkmer, Joachim Schuler und Manfred Gattinger vervollständigt.
Der Ligabetrieb in der Verbandsliga Mitte läuft bereits auf Hochtouren weiter. Zum Rückrundenauftakt
konnte ich mit der ersten
Mannschaft des Backnanger BC
einen 6:2-Erfolg in Stuttgart-Feuersee feiern. Kleine nette Nebengeschichte
zu dem Spiel: Ich hatte meine beiden Begegnungen auf "meinem
Meistertisch" ausgetragen, wo ich vor fast genau einem Jahr
den deutschen Titel erspielte. Dieser Tisch Nummer 9 im Billardcafé
Carambolage scheint mir zu liegen, denn ich behielt die weiße
Weste. Mit nunmehr einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer
PBC Aalen haben wir die Meisterschaft noch lange nicht aus den Augen
verloren.
Leider
konnte ich am Erfolg meiner Mannschaft zuvor gegen Stuttgart-Feuerbach
nicht teilhaben. Mit der Fußball-Oberliga-Elf SG Sonnenhof Großaspach verweilte ich beim Trainingslager in Belek/Türkei.
Diese Woche war auch privat wichtig für mich über einen
Schock hinweg zu kommen. Eine Woche nach dem tragischen Tod meines
alten Freundes Heiner Reinert kam ich auf etwas andere Gedanken. Was
den Schmerz nicht mindert. Heiner hinterlässt seine Frau Gabi
und Tochter Jennifer, denen ich auf diesem Wege nochmals mein herzlichstest
Beileid aussprechen möchte. Einen sehr guten, sympathischen
und stets gut gelaunten Freund zu verlieren ist eine sehr traurige
Sache. Aber einen guten Ehemann und Vater, das ist wohl das Schlimmste...
Meinen Geburtstag
werde ich mal wieder im Ausland verbringen. Dieses Jahr in Taipeh.
Vom 9. bis 19. September steigen dort die IWAS World Games 2007. Nach den zwei Teilnahmen in Christchurch/Neuseeland
1999 und 2003, Taipeh 2004 sowie Rio de Janeiro 2005 ist dies meine
fünfte Teilnahme. Das heißt auch, das ich nach wie vor
der einzigste Pool-Billard-Spieler der Welt bin, der an allen Weltspielen
und Weltmeisterschaften teilgenommen hat. Es wird zwar wieder ein
finanzieller Spagat, aber ich freue mich auf das Wiedersehen meiner
asiatischen Freunde. Und selbstverständlich hoffe ich auf ein
ordentliches Auftreten um meine 2004 verpasste Medaille dieses Jahr
zu sichern.
2007 stehen noch viele
weitere Turniere auf dem Programm. In der Verbandsliga
wollen wir den Durchmarsch schaffen, diverse offene Landesmeisterschaften stehen ebenso an wie Turniere in Polen und anderen Ländern.
Viel Spaß wird sicherlich die "Saustalltrophy"
machen. Der BC Saustall Fieberbrunn (Österreich) veranstaltet
bereits zum 17. Mal diesen Event, der nicht so bierernst genommen
werden darf. Gemeinsam mit meinem österreichischen Kumpel Emil
Schranz wollen wir die Konkurrenz schocken und beim Stoßwechsel
im 9er-Ball den Titel entführen. Eine Übersicht über
mein Sportjahr 2007 findet ihr in meinem Sporkalender.
So, das war es erst
einmal. Auf geht´s jetzt wieder zum Training. Die Europameisterschaften
im Visier...
Eintrag
am 22. Dezember 2006
wie die Zeit vergeht...
So langsam können wir uns darauf vorbereiten am Ende des Datums
eine "7" anstelle einer "6" zu schreiben. Und
Weihnachten ist ja auch wieder, so richtig Stimmung kommt bei dem
Wetter aber auch nicht auf, oder!? Am Ende eines Jahres zieht man
ja aber auch immer eine kleine Bilanz. Was war 2006, was ist gut
gelaufen, was würde man auf dem PC in den Papierkorb schieben?
Zum Glück muss ich nicht meine ganze Festplatte formatieren.
Denn das Jahr fing
ja gleich mit dem Titelgewinn bei den Deutschen Meisterschaften im 9-Ball in Stuttgart an. Damit war ich für die
Europameisterschaften in Brandenburg qualifiziert, wo ich Ende
März mit der Bronzemedaille weiteres Edelmetall sammelte. Einzigster
Wermutstropfen: Trotz der erreichten Qualifikation musste ich die
Unkosten selber übernehmen. Die DBU übernahm lediglich
das Startgeld. Behindertensport
ist eben kein Spitzensport
- Dankeschön, verstehen muss ich das aber nicht... Zwischen
DM und EM ging es mit dem Flieger und meinem Kumpel Jo, der sich
ebenfalls für die EM qualifiziert hatte, nach Rio de Janeiro.
Das Apartement in Copacabana, die Rolling Stones mit über 1.200.000
Zuschauern, Carnaval im Sambodromo, wie immer war die Reise an den
Zuckerhut superb.
In den Pfingstferien
musste ich dann noch meine Fußballer von der SG Sonnenhof Großaspach alleine nach Mallorca ziehen lassen, belohnt wurde ich
dafür mit zweimal Gold bei den offenen
Landesmeisterschaften Baden-Württembergs.
Es
folgte der Monat, auf den ganz Deutschland noch stolz zurückblickt:
Die Fußball-WM 2006. Ich bin oft Gast bei Freunden in der
ganzen Welt, jetzt durfte ich etwas zurückgeben: "Die
Welt zu Gast bei Freunden", ein Slogan der mir sehr gut gefällt.
Party in den Stadien, Party in den Straßen, keine Vorurteile
gegenüber Hautfarbe, Religion un Herkunft - Das Wetter und
die deutsche Nationalmannschaft ließ sich von den Emotionen
von der Elbe bis zur Isar anstecken. Drei Spiele verfolgte ich im
Gottlieb-Daimler-Stadion, darunter auch das "kleine" Finale,
bei der die Klinsmänner grandios die Bronzemedaille sicherten.
Ehrlich gesagt, ich hätte denen eine so tolle WM nicht zugetraut.
Daher: Hut ab, starke Leistung!
Nach dem regnerischen
Sommer führte mich die Reise in die USA. Gut gelaunt und voller
Optimismus gin ich bei den US
Nationals in Michigan an
den Start. Satz mit "X", war wohl nix. Am Ende sprang
zwar ein nicht allzu schlechter 9. Rang heraus, aber meine Leistung
stimmte nicht, was mich mehr fuchst als eine gute Platzierung. Dafür
war der anschließende Urlaub stark, einen Bericht könnt
ihr hier nachlesen.
Kaum zurück aus
den Staaten ging es gleich mit dem Ligaspielbetrieb weiter. Mit
der ersten Mannschaft des Backnanger
BC spiele ich ja in der
Verbandsliga. Nach zwei Siegen folgte eine Niederlage und ein Remis.
Auf Platz 3 rutschen wir in das neue Jahr. Im Herbst stimmte dann
auch wieder die Leistung und folglich auch das Ergebnis. Bei den
offenen Landesmeisterschaften
Hessen verdrängte
mich mein österreichischer Spezi Emil nach über 15 Stunden
auf den zweiten Platz wie schon im Juli bei einer tollen Veranstaltung
in Kempten. Wenn man solche Freunde hat, dann braucht
man keine Gegner - Nee, Emil, das war schon in Ordnung so!
Danny,
I miss you ! Am
23. April verstarb mein australischer Bruder Danny Novak.
Nur vier mal durfte ich meine Zeit mit Danny persönlich
verbringen. In Neuseeland 2003 und anschließend
bei einem Besuch in seinem Haus in Myrtleford (New South
Wales, Australien), in Taipeh 2004 und in Rio de Janeiro
2005. Vier große Momente mit einem Freund, der
eben mehr als mein Freund war - mein Bruder! Im Mai
dann die traurige Nachricht, das mein ´Buddy´
im Alter von 36 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes
starb. Ich bin stolz Danny kennenlernen zu dürfen.
Er hinterlässt eine große Leere in meinem
Herzen, vergessen werde ich ihn aber niemals. Auch nicht
seine/unsere liebe Mum Tessy und Daryl. Wie hatten
wir uns immer verabschiedet? - "Friends forever...!"

|
To those Whom
I loved and Those who Loved me. When I am
gone, release me, let me go- I have
so many things to see and do, You must
not tie yourself to me with tears, Be
happy that we had so many years. I gave
you my love, you can only guess How
much you gave me Happiness I thank you
for the love you each have shown, But
now its time I travel alone. So grieve
a while for me, if grieve you must-
Then let your grief be comforted by trust.
It is only for a while that we must part
So bless the memories within your heart.
I will not be far away,for life goes on-
So if you need me, call and I will come.
Though you cannot see ot touch me, I will
be near, And if you listen with your
heart, you will hear All my love around
you, soft and clear. Then, when you
must come this way alone, I will greet
you with a smile and a "welcome home" |
|
So, jetzt möchte
ich mich aber bei meinen Freunden und Gönnern sowie allen Besuchern
meiner Homepage für ein tolles Jahr 2006 bedanken. Wenn das
neue Jahr ähnlich verläuft, dann freue ich mich schon
drauf...
 Fröhliche Weihnachten und rutscht
gut ins neue Jahr!
Eintrag
am 20. November 2006
Die US Open sind seit
der letzten Nacht für mich abgehakt. Zwar reichte es beim internationalen
Hessen-Cup nur zum 2. Platz, aber meine Leistung hat gestimmt und
ich bin mit meinem Turnierverlauf absolut zufrieden. Aber ich weiß
jetzt auch, wie sich die Gegner von Wladimir Klitschko nach dem
Boxkampf fühlen. Mit Ausnahme einer zweistündigen Pause,
als ich auf meinen nächsten Kontrahenten warten musste, stand
ich von 10 Uhr Morgens bis um 1.15 Uhr in der Nacht am Pool-Tisch.
Hinzu kamen noch 400 Kilometer An- und Abreise, ich war ganz schön
geplättet…
Pünktlich
starte das Turnier mit 17 Akteuren, die verschiedenste Behinderungen
hatten. Und das Schöne dabei: Das Niveau ist ständig am
steigern, „Opfer“ gibt es keine mehr. Das musste ich gleich gegen
den bayerischen Vertreter Peter
Hohmann zu spüren
bekommen. Gespielt wurde ein Satz 8-Ball auf 3 Gewinnspiele und
ein Satz 9-Ball auf 4 Gewinnspiele. Als Morgenmuffel fiel es mir
schwer in den Stoß zu finden, gewann aber Satz 1 mit 3:0.
Peter drehte den Spieß im 9-Ball und eine einzige 8-Ball-Partie
sollte über den weiteren Verlauf entscheiden. Das Break saß,
versenkt mein Kugeln und ließ die gewinnbringende 8 vor der
Tasche liegen. Peter konnte seine letzte Chance nicht nutzen und
so hieß mein nächster Gegner Ralf Rücker
aus Idstein. Ein alter Bekannter in der Pool-Szene, ich hatte mich
gefreut ihn nach Jahren wiederzusehen. Froh war ich aber auch, als
ich ihn nach zähem Kampf mit 2:0 Sätzen bezwang. Weiter
ging es mit Achim Schmitt aus Fulda. Selten das ich ihn so stark
habe aufspielen sehen. Achim präsentierte sich sehr lochsicher,
der Sieg in 2 Sätzen ging aber erneut an mich. Im Einzug in
das Finale traf ich auf meinen österreichischen Freund Emil Schranz, der mich daheim besuchte und mit dem ich gemeinsam zum
Turnierort, die „Billardstubb“ in Rödermark-Urberach, fuhr.
Irgendwie lief es überhaupt nicht für mich. Da auch Emil
nicht seine beste Partie machte, aber mir dennoch problemlos die
2 Sätze abknöpfte, wurmte mich die vertane Chance auf
den direkten Finaleinzug mächtig.
Es folgte das Warten
auf den Gegner auf der Verliererseite. Ich hatte zunächst mit
der Müdigkeit gekämpft, dann aber rechtzeitig für
die zweite Finalchance wachgerüttelt. Gegner war wiederum Ralf Rücker, der wirklich tollen Billardsport zeigte. Aber mein Longoni-Queue lief von Beginn an. Die erste Partie schoss
ich gleich mal an und aus und beim 3:0 im 8-Ball hatte Ralf nicht
wirklich eine Chance. Im 9-Ball war es bis zum 2:2 spannend, bis
ich die letzte Kugel zum 4:2 versenkte. Das Finale war, auch Dank
der Unterstützung von Emil Schranz im Rücken, erreicht.
Aber irgendwie habe ich einen Tirol-Virus eingefangen. Mein ansonsten
gutes Spiel zerstörte ich immer wieder durch Unkonzentriertheiten,
die Emil Schranz gnadenlos ausnutze. An diesem Abend war
er eine wahre „Pottmaschine“. So verspielte ich auch die große
Chance auf das 4:4 im ersten Satz, Österreich führte mit
1:0. Ich war wirklich gewollt den 9-Ball-Satz an mich zu reißen
um durch den „Sudden Death“ den Titel zu gewinnen. 3:3 hieß
es, bis plötzlich bei mir nichts mehr ging. Aber nach 15 Stunden
darf die Konzentration schon mal etwas leiden. Während bei
mir die Bälle in der Tasche klapperten hatte der starke Schranz
auch mal das Glück des Tüchtigen und mit 6:3 holte er
sich verdient den Hessen-Titel nach Innsbruck. Gratulation Emil,
feiner Sport was Du da gezeigt hast!
Endstand (Top 6): 1. Emil Schranz (Innsbruck,
Österreich), 2. Tai Volkmer (Althütte/Backnanger BC),
3. Ralf Rücker (Idstein), 4. Norman Hopsen (Neu-Isenburg),
5. Manfed Gattinger (Passau) und Achim Schmitt (Fulda). => zu den Presseberichten.
Nein, ich war zu keiner
Zeit ernsthaft enttäuscht. So richtig glücklich war ich
jedoch, als ich nach über 23 Stunden total kaputt die Matratze
unter mir spürte.
Dankeschön an
dieser Stelle zunächst an meine Sponsoren und alle, die mir
die Daumen gedrückt hatten. Wahrscheinlich aber nur bis 24
Uhr, sonst hätte es doch mit dem Turniersieg klappen müssen,
oder!? Dankeschön aber auch an die Verantwortlichen und Mitglieder
des PC 69 Babenhausen für die Organisation und den reibungslosen
Ablauf des Turniers sowie die nette (und attraktive!) Belegschaft
des Bistro Billardstubb. Ich
freu mich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
Eintrag
am 13. Oktober 2006
Hallo liebe (Billard-)
Freunde,
es fällt mir
schwer die passenden Worte zu meinen USA-Trip zu finden. Ich war
zuversichtlich, das ich bei den US Nationals etwas reißen
könnte. Ich fühlte mich wohl, im Prinzip stand einem guten
Wettbewerb in der Sportsbar „Two Stooges“ in Minneapolis nichts
im Wege. Wie aber meine erste Partie aufgerufen wurde, so plötzlich
war ich aber auch gehemmt. Nichts ging, ich verstand die Welt einfach
nicht mehr. Die Enttäuschung hielt noch lange an. Sportredakteur
Steffen Grün von der Backnanger Kreiszeitung hat meine eMail
aber sehr gut in seinem Bericht am 21. September interpretiert,
dem gibt es eigentlich nichts zuzufügen:
Mit
Rang neun ist Volkmer nicht zufrieden
(stg)
"Der Trip ist bisher nicht so verlaufen, wie ich
mir das vorgestellt habe", lässt Tankred Volkmer
per E-Mail wissen. Der 38-Jährige weilt derzeit
in den Vereinigten Staaten: Er nahm dort an den US Nationals
teil, die als das weltweit größte Turnier für Rollstuhl-Billardspieler
gelten. Mit dem neunten Platz war Volkmer ganz offenkundig
nicht besonders zufrieden. Mit großem Optimismus
war der ehrgeizige Sportler aus Althütte über
den großen Teich geflogen. Seine Leistungen in
den vergangenen Wochen hatten ihm die Zuversicht gegeben,
in den Kampf um die Medaillenränge eingreifen zu
können.
Daraus
wurde nichts. Obwohl die letzte Trainingseinheit nach
der Ankunft in Minneapolis ebenfalls gut gelaufen und
der Jetlag überwunden war, fand Volkmer nicht zu
seinem gewohnten Spiel. Der zweimalige Baden-Württembergische
Meister, Deutsche Meister und EM-Dritte zog gleich im
ersten Spiel gegen Bill Frisby, der auch als Turnierorganisator
fungierte, mit 4:7 den Kürzeren. Auf der Verliererseite
rehabilitierte sich Volkmer und schöpfte mit Erfolgen
gegen Randall Morin (7:2) sowie Eric Jorbensen (7:4)
frisches Selbstvertrauen für den zweiten Turniertag
in der Hauptstadt Minnesotas. Mit dem 7:2 gegen Dale
Keliin nahm der BillardCrack die erste Hürde relativ
problemlos. Gegen Roland Forsyth ereilte Volkmer aber
doch das Aus: Er ließ beim Stande von 4:1 zwei
Chancen ungenutzt, auf 6:1 zu erhöhen. Stattdessen
steigerte sich plötzlich sein Rivale, und Volkmer
unterlag letztlich noch mit 6:7. Unter dem Strich stand
nur der neunte Rang. Für Emil Schranz, seinen Kumpel
aus Österreich, blieb sogar nur Platz 13.
"Das
wäre ja alles nicht so schlimm gewesen", bilanziert
Volkmer: "Aber dass wir so schlecht gespielt hatten,
hat lange nachgewirkt." Der Titel bei dem Turnier
ging an Kurt Deklerck: Der Belgier behielt im Finale
gegen Charlie Hans (USA) knapp mit 11:10 die Oberhand.
Eine Überraschung war der Sieg für Deklerck
keinesfalls: Er zählte als Titelverteidiger zum
engsten Favoritenkreis. In den nächsten Tagen schaut
sich Volkmer noch in den USA um, ehe am 5. Oktober das
Flugzeug in die deutsche Heimat starten wird. |
An dieser Stelle darf ich mich noch herzlichst
bei meinen Sponsoren bedanken, die mir die Teilnahme an den US Nationals
erst ermöglicht haben: Reiner Kowarik von NIR
Billard-Spielgeräte Vertriebs GmbH, Dieter Eblen von der Eblen GmbH Württembergische
Versicherungen Backnang,
meinem Bürgermeister Herr Sczuka von meinem Heimatort Althütte, Familie Gerti &
Klau Ernemann von Ernährungsberatung
Ernemann,
Hans-Jürgen Boysen von der 1.Fußballschule
Rhein Neckar,
Familie Ferber vom Erlebnishotel
Sonnenhof
in
Kleinaspach, Simone und Ingo Bühner von IBEA
Tours,
dem Team von Radio4Handicaps, meinen Sportkameraden
vom Backnanger Billard Club, Monika Werner-Schaaf
und Bernhard Schaaf von MWS
Leasing
sowie last-but-not-least Thomas, Stefan und Toto von der H.E.W.I.Metal
Ltd.
!!! -
Dankeschön !!!
Den anschließenden
Urlaub hatte ich dann auch dringend notwendig. Bis in die Rocky
Mountains verfolgte mich das in Minneapolis Geschehene. Auf den
zum Teil langen Fahrten durch die Prärie kommt man eben viel
ins Grübeln. So gestaltete sich mein Trip folgendermaßen:
1. und 2. Tag: Fahrt von Minneapolis (Minnesota) über Mitchell
(South Dakota) zu den „Black Hills“ bei Rapid City
3. bis 6. Tag: Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in
den „Black Hills” (Reptil Garden, Bear Country, Mount Rushmore,
Devils Tower, Custer State Park, Wind Cave, Crazy Horse, Jewel
Cave)
7. und 9. Tag: Durch den “Wilden Westen” über Cheyenne (Wyoming)
in den Rocky Mountains National Park
-
13. und
14. Tag: Getreide pflastern
den Weg – Rückfahrt in den Osten bis Omaha (Nebraska)
15. bis
17. Tag: Zurück
zum Ausgangspunkt Minneapolis und Besichtigung der Downtowns
von “Twin City” (Minneapolis und St. Paul)
18. Tag: Rückflug über Atlanta nach
Stuttgart
Es gab auf der langen
Fahrt (über 3000 Meilen bzw. 5000 Kilometer) viel zu sehen.
In den nächsten Tagen möchte ich euch mehr über diese
Reise erzählen und ein paar Fotos zeigen. Die ersten beiden
Artikel sind online, weiter folgen in Kürze.
Schaut also wieder
vorbei !
Eintrag
am 30. August 2006
Hallo liebe (Billard-)
Freunde.
Es freut mich, das ihr
den Weg auf meine Homepage gefunden habt. Auf das Stöbern durch
meinen Webseiten darf ich euch noch etwas vertrösten. Ich weiß,
das schon viele von euch darauf warten. Zuerst gilt aber meine Konzentration
den bevorstehenden US Nationals vom 15. bis 17. September in Minneapolis,
USA. Dazu hatte ich ja schon etliche Mails verschickt, ich würde
mich freuen wenn auch der ein oder andere Gehör finden würde.
Es wäre megastark, wenn ich euch mit in meine unten stehende
Liste aufnehmen könnte... Hier unten erst einmal ein kurzer Vorbericht von mir auf das,
was mich in Minneapolis erwartet...
Auf
dem Weg zu den US Nationals
Wie schon
Eingangs erwähnt bin ich ab dem 13. September wieder
auf Tournee. Mein nächstes großes Pool-Billardturnier
findet vom 15. bis 17. September in Minneapolis/USA
statt. Die US Nationals gilt als das größte
Turnier für Rollstuhlfahrer. Selbstverständlich
kommt die größte Teilnehmerzahl aus den Staaten,
aber zahlreiche Europäer und Asiaten haben meines
Wissens schon ihr Kommen zugesagt. Es ist schwierig
zu schätzen, wie viele Teilnehmer letztenendes
in der Hauptstadt Minnesotas an den Start gehen, aber
erfahrungsgemäß sind es zwischen 60 und 100
Topspieler.
Das macht ein positives Abschneiden
natürlich nicht einfacher. Aber einfache Sachen
kann jeder, ich will mich dieser Herausforderung gerne
stellen und habe dabei auch kein allzu schlechtes Gefühl.
Nachdem ich im Dezember 2005 wieder voll ins Training
eingestiegen bin und ich in der kurzen Zeit bei den
Behinderten in diesem Jahr schon einige Titel einstreichen
durfte (2facher Landesmeister in Baden-Württemberg,
Deutscher Meister und Bronzemedaillengewinner bei den
Europameisterschaften) und zudem in den letzten Wochen
die Kugeln immer besser rollen, gehe ich sehr zuversichtlich
die Reise an. Zunächst denke ich Tag für Tag.
Am Freitag möchte ich mich für die Zwischenrunde
am Samstag qualifizieren, am Samstag für die Endrunde
am Sonntag. Und dann kann ja, wie der Sport allgemein
ist, alles passieren. Insgeheim schiele ich natürlich
bei den heimlichen Weltmeisterschaften (die offizielle
WM 2006 wurde leider abgesagt) auf ein Platz auf dem
Treppchen. Aber wie sagt ein bekannter Fußballer:
"Schau´n mer mal…!"
Wie bei
jeder Großveranstaltung im Ausland, so sind auch
die US Nationals für mich ein finanzieller Kraftakt,
die Unterstützung von Verbänden fehlt. Billard
hat eben (noch) keine Lobby wie andere Sportarten. Und
wenn ich schon wegen meiner Leidenschaft Billard viel
Geld investiere, hänge ich auch wieder meinen Urlaub
mit dran. So fallen die Kosten wenigstens in einem erträglichen
Rahmen an. Gemeinsam mit meinem Kumpel Emil Schranz
führt uns der Weg durch "Midwest America".
Von Minneapolis geht´s ab in den Westen über
Badlands zum Mount Rushmore, der weltbekannten Stätte,
wo die 4 Präsidentenköpfe in einen Berg gehämmert
sind. Ich bin noch am überlegen, ob ich mein Konterfei
daneben setze *grins*. Weiter geht´s in den Süden
über einen 3713 Meter hohen Pass durch die Rocky
Mountains nach Denver ehe die Reise schon wieder über
Kansas City (?) nach Minneapolis führt, wo am 4.
Oktober schon unser Flieger wartet...
Aber meinen
langersehnten Urlaub kann ich dann auch nur wirklich
genießen, wenn ich am Finaltag des Wettbewerbs,
der Hauptgrund meiner Reise, dann auch gut abschneide.
So kann ich dann auch schön in meinen Geburtstag
hinein feiern... :-) (Hey, am 18.9. habe ich Geburtstag
!!! *lol*)
Liebe
Freunde, meinem Aufruf auf Unterstützung sind schon
einige Privat- und Geschäftspersonen gefolgt. Für
das Vertrauen darf ich mich schon jetzt bedanken. Meine
Gönner findet ihr unten - Besucht auch mal bitte
deren Webseiten, es gibt tolle Sachen zu entdecken!
Es wäre natürlich schön, wenn sich vielleicht
noch ein paar "Nachahmer" finden würden.
So,
ich wünsche euch jetzt alle eine gute Zeit und
vergesst nicht mir kräftig die Daumen zu drücken!
Es grüßt
euch,
euer Tankred
„Tai“ Volkmer E-Mail: contactme(at)taibreak.de |
www.taibreak.de Mail:
contactme(at)taibreak.de |